Heiner GumprechtSie sind die ewig missverstandenen Klotze der Fantasywelt. Die großen, grünen Ungeheuer, mit denen der NPC-Vater seinem NPC-Sohn Angst einjagt, wenn dieser entgegen seiner Programmierung agiert. Sie sind das abartige Kanonenfutter der bösen Hexenmeister und finsteren Könige. Sie sind nicht mehr als eine weitere Kerbe im Schwertgriff des tapferen Helden. Doch denkt auch mal jemand an die Gefühle der groben Riesen? Ork zu sein ist scheiße.
Ein ungleiches Duo geht durch dick und dünn. Vielleicht der Überraschungshit des Jahres.AusblickDas Einzige, was die Menschen interessiert, ist ihre großen, grünen Widersacher zu vernichten. Und nach einem langen und harten Krieg scheinen sie ihr Ziel endlich erreicht zu haben. Die Orks sind geschlagen, ihre Dörfer liegen in Trümmern und ihre einst besungenen Helden sind längst gefallen.
Doch was wäre ein Ork, wenn er sich so einfach geschlagen gäbe? Und wo ein Wille ist, so hat man uns ja bereits unzählige Male gelehrt, ist auch stets ein Weg. Und der Weg ist für die grünhäutigen Krieger klar zu erkennen. Denn der große Kaiser des Menschenreichs ist nicht gerade das, was man einen gutherzigen Herrscher nennen würde.
Schöne, liebevoll gestaltete Welten erwarten den Orkfreund.Während also auf der einen Seite viele Orks das Zeitliche gesegnet haben und andere freiwillig in die Sklaverei gegangen sind, um zu überleben, also im Grunde ihre eigene Natur und ihr Volk verrieten, helfen auf der anderen Seite einige Menschen den Orkkriegern, da diese ihre letzte Hoffnung darstellen, sich des verhassten Kaisers zu entledigen... Wie verzweifelt muss man eigentlich sein?
Da spiegelt sich erneut ein interessanter Trend in „Of Orcs and Men“ wider, der bereits bei vielen anderen Titeln zu beobachten war. Spiele selbst den „Bösen“ im Kampf gegen die vermeintlich Guten, die sich jedoch (Tadaaa!) oft als die viel schlimmeren und herzloseren Aggressoren herausstellen.
Und wen sollte man mit so einer wichtigen Mission beauftragen, in das Königreich der Menschen einzufallen und ihren Anführer umzubringen, als einen der größten Helden, den das Geschlecht der Orks je hervorgebracht hat? Oder war es ihr größter Verräter? Schwer zu sagen, wenn man bedenkt, dass der entsprechende Protagonist in einem Anfall von Berserkerwut fast eine ganze Armee des Feindes abgeschlachtet hat, aber auch durch die eigenen Reihen metzelte und eine gebrochene und verkrüppelte Orkarmee zurückließ?
Zeit, ein paar Köpfe einzuschlagen!Ach, egal. Bei solch kleinen Details darf man nicht so pingelig sein. Was zählt ist, dass ihr die große Hoffnung eurer Brüder seid. Also schickt euch euer Anführer auf die gefährliche und selbstmörderische Mission. Euch! Die große, grüne, hässliche und schlecht gelaunte letzte Hoffnung eines ganzen Volkes.
Doch kein Ork ist dafür bekannt, ein sonderlich guter Fährtenleser zu sein. Und es gibt mit großer Wahrscheinlichkeit auch keinen, der bekannt für seine Schleichkünste gewesen ist. Ihr braucht also einen Führer. Jemanden, der sich auf die hohe Kunst der Tarnung versteht und das Land kennt.
In diesem Fall ist das ein Goblin. Ein kleines, hinterhältiges, aber schweigsames Volk. Selten hört man von einem dieser Art, der spricht. Und der klotzige Protagonist des Spiels wird sich schon bald wünschen, dass auch er niemals von einem sprechenden Goblin gehört hätte. Geschweige denn von einem kleinen, vorlauten und Sprüche reißenden Knochenbeutel. Das zerrt an den Nerven eines Kriegers. Und wer macht denn bitteschön freiwillig einen Berserker sauer?
von Focus Home Interactive, Cyanide Studios
Resident Evil: RevelationsPC, PS3, Wii U, XBox 360: 24.5.2013
The Last of UsPS3: 14.6.2013 Vorschau lesen
GRID 2PS3, PC, XBox 360: 31.5.2013 Vorschau lesen
The Witcher 2: Assassins of Kings
Mit der derzeitigen und auch weiteren Benutzung dieser Seite stimmen Sie unseren Nutzungsbestimmungen zu.
Copyright 2003-2013, Webguidez Entertainment GmbH
Impressum | Team | Jobs | Netzwerk | Get Hosted | FAQ | Kontakt
gamona Server und Datenbanken werden professionell gewartet von der Comtrance GmbH
Bis jetzt sieht alles eher linear aus. Man konnte bisher aber auch noch nicht viel mehr als einen Level sehen.
Eher eine passende Warhammer Online Optik (wenn es den Titel noch gibt).
Hoffentlich kriegen sie noch die Steuerung und Kamera in den Griff und können die Welt von Anfang bis zum Ende mit ordentlichen Inhalt füllen, dann ist das Ding gekauft.