Bethesdas und id Softwares Mutterkonzern ZeniMax reichte eine Klage gegen Oculus Rift und dessen Gründer Palmer Luckey ein, den Hersteller der 'Virtual Reality'-Brille Oculus Rift. Bereits kürzlich warf ZeniMax dem Unternehmen vor, unrechtmäßig Codezeilen zu verwenden.

Oculus Rift - ZeniMax verklagt Oculus VR

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Oculus wurde von Facebook für 2 Milliarden Dollar gekauft.
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Angeblich habe id-Mitgründer John Carmack Geschäftsgeheimnisse und Code gestohlen bzw. mit zu Oculus genommen. Carmack arbeitete bereits für Oculus, als er noch bei id angestellt war, bevor er schließlich kündigte und bei dem VR-Konzern ganz einstieg.

ZeniMax habe nach eigenen Angaben viele Millionen Dollar in die Forschung und Entwicklung von VR gesteckt, wobei Carmack vor einiger Zeit meinte, dass dies nicht mehr weiter vorangetrieben wurde und ZeniMax kein Interesse mehr daran zeigte. Das war der Hauptgrund, warum er zu Oculus ging.

ZeniMax spricht in der Klage unter anderem von Vertragsbruch und unfairem Wettbewerb. Hierbei befürchtet man, dass Oculus nun Milliarden Dollar mit dem "geistigen Eigentum" von ZeniMax erwirtschaften könnte.

Laut CEO Robert Altman versuchte man sich bereits außergerichtlich zu einigen, was jedoch keinen Erfolg zeigte. Jetzt will man alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um sein geistiges Eigentum bzw. seine Rechte zu verteidigen.

In einem Statement von Oculus machte man deutlich, dass die Klage keinen Wert habe und man schon vorher kommunizierte, dass ZeniMax nichts zu der Technologie beitrug. Oculus wolle sich "energisch verteidigen".