Der Rechtsstreit zwischen ZeniMax, dem Mutterkonzern von Bethesda, und dem VR-Hersteller Oculus geht nun in die nächste Runde. Vor einigen Wochen musste Oculus bereits 500 Millionen Dollar Strafe zahlen, da einige Verträge und Verschwiegenheitserklärungen gebrochen wurden. Nun fordert ZeniMax noch mehr.

Oculus Rift - ZeniMax fordert, dass die VR-Brille nicht mehr verkauft wird

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Denn das Unternehmen will, dass der Programmcode der Oculus Rift gestoppt wird. Dies würde bedeuten, dass künftig keine weiteren VR-Geräte verkauft werden dürfen, die noch diesen Code mit sich bringen. Im Grunde würde dies einen kompletten Verkaufsstopp der Oculus Rift nach sich ziehen. Zudem wären laut Experten auch Spiele und Engines betroffen, die Teile des Codes nutzen.

Schäden für die VR-Branche

Aktuell wird der Fall vor einem Gericht in Dallas aufgerollt. Experten des Nachrichtenmagazins Reuters vermuten, dass die VR-Branche dadurch einen enormen Schaden erleiden könnte, wenn die Klage durchgewunken wird. Vor allem, da die Geräte und die Industrie dahinter gerade noch in den Kinderschuhen steckt. Ob der Klage stattgegeben wird, ist aktuell noch nicht abzusehen. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es neue Entwicklungen gibt.