Ein Rechtsstreit zwischen ZeniMax, dem Mutterunternehmen von Bethesda, und dem VR-Unternehmen Oculus, hat nun sein Ende gefunden. Ein texanisches Gericht entschied, dass Oculus 500 Millionen US Dollar an ZeniMax zahlen muss, da Verschwiegenheitsvereinbarungen gebrochen wurden. Doch damit ist Oculus noch "glimpflich" davongekommen.

Oculus Rift - VR-Unternehmen muss 500 Millionen Dollar an ZeniMax zahlen

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuOculus Rift
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 3/41/4
Oculus muss eine gewaltige Strafe an ZeniMax zahlen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Denn ursprünglich wollte ZeniMax zwei Milliarden Dollar von Oculus haben. Die erste Klageschrift beinhaltete neben dem Bruch der Verschwiegenheitserklärung auch den Diebstahl von Betriebsgeheimnissen und dem technischen Know-How im VR-Feld. Doch diese Punkte wurden von dem Gericht nicht anerkannt. Dabei ging es genauer gesagt um John Carmack, den Mitgründer von id Software, der angeblich Technologien an Oculus weitergegeben hat.

Noch kein Ende in Sicht

Doch der Prozess ist noch nicht ganz vorbei. Oculus hat bereits angekündigt, dass sie Einspruch gegen das Urteil einlegen wollen. 2014 wurde die Klage bereits eingereicht. Der eigentliche Gerichtsprozess begann nun erst im Januar 2017. Wie die Geldstrafe die Zukunft von Oculus und deren Produkten beeinflusst, ist aktuell noch nicht abzusehen.