Update: Die Oculus Rift wird nicht mehr in diesem Jahr für Endverbraucher erscheinen, wie das Unternehmen bekannt gegeben hat. Stattdessen wird die Endverbraucher-Version im ersten Quartal 2016 auf den Markt kommen.

Basieren wird diese Version auf dem 'Crescent Bay'-Prototyp, während sie ein verbessertes Tracking-System und andere Verbesserungen bieten soll, wie etwa in Sachen Ergonomie und Design.

Ursprüngliche Meldung: Es zeichnet sich immer mehr ab, dass die VR-Brille Oculus Rift möglicherweise nicht mehr in diesem Jahr für Endverbraucher auf den Markt kommen wird.

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Chief Financial Officer David Wehner erklärte im Rahmen der Bekanntgabe von Facebooks aktuellen Geschäftszahlen, dass man noch keine konkreten Pläne für die Veröffentlichung der Oculus Rift bekannt gebe und sich das Gerät momentan noch voll und ganz in der Entwicklungsphase befinde. Es sei daher viel zu früh, um über große Liefervolumen zu reden.

Das klingt also nicht gerade danach, als würde man die Oculus Rift in naher Zukunft bzw. auf absehbare Zeit auf den Markt bringen. Erst im November letzten Jahres meinte Oculus-CEO Brendan Iribe, noch "viele Monate" davon entfernt zu sein, eine markttaugliche Version herauszubringen. Man hoffte zu dem Zeitpunkt, eine solche gegen Ende 2015 veröffentlichen zu können.

Iribe zufolge wolle man es richtig machen, ein möglichst früher Release sei nicht das Ziel, sondern vielmehr die Technik. Bis dahin muss Oculus noch einige Hürden überwinden.

Und erst im Mai dieses Jahres deutete Gründer Palmer Luckey an, die VR-Brille im nächsten Jahr zu veröffentlichen. Er zog die Aussage zurück, laut der "schon etwas ziemlich schief laufen müsste", um eine Veröffentlichung der Oculus Rift in diesem Jahr zu verhindern.

Er habe diese Aussage getroffen, noch bevor man zahlreiche Änderungen an der Roadmap bzw. dem Fahrplan vornahm. Inzwischen sei man auch viel ambitionierter bezüglich der Oculus Rift geworden.