Die Oculus Rift kann auch als eine Art Therapie-Form herhalten, wie Game Artist Priscilla Firstenberg (République) im letzten Jahr zeigte. Ihre Großmutter erkrankte an Krebs und hatte keine Kraft mehr, um durch die Straßen zu laufen.

Oculus Rift - VR-Brille als Therapie-Form

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Also kontaktierte Priscilla Oculus VR und bat um ein Dev-Kit. Customer Service Lead Kevin Crawford wandte sich kurz daraufhin an sie und schickte ihr eine entsprechende Rift zu, auch wenn es sich dabei nur um eine gebrauchte Version handelte, da man die Nachfrage erst stillen musste.

Jedenfalls nutzte sie die VR-Brille schließlich dazu, dass ihre Großmutter doch noch nach draußen gehen konnte - wenn auch nur virtuell. Sie zeigte ihr beispielsweise die Tuscany-Demo, in der sich eine virtuelle Villa erkunden lässt. Auch eine Street-View-Demo brachte sie ihr näher, in der die Großmutter ein altes Foto von sich entdeckte. Das schoss Google für Street View einige Jahre vorher, als sie noch gehen konnte.

Als es ihrer Großmutter schlechter ging, arbeitete Priscilla an einer speziellen VR-Erfahrung, die etwa Schmetterlinge, Wasserfälle und einen Wald mit Feen enthält. Nur kurze Zeit später verstarb sie.

Im folgenden Video könnt ihr die Reaktion der Großmutter sehen, und wie sie die Erfahrung beschreibt.

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