Die Meldung der Woche dürfte der Kauf Oculus VRs durch Facebook sein. Oculus VRs Gründer Palmer Luckey und CEO Brndan Iribe sprachen nun über die Vorteile, die sich dadurch ergeben.

Oculus Rift - Palmer Luckey: Es wird ein besseres Produkt zu einem niedrigeren Preis

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Oculus VR erhält durch den Verkauf eine gehörige Finanzspritze
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Den größten Vorteil für willige Käufer nannte Palmer Luckey gleich im Vorfeld. "Im Großen und Ganzen wird es ein besseres Produkt zu einem niedrigeren Preis werden", so Luckey. "Wenn überhaupt, dann macht es uns noch mehr zu einem Spieleunternehmen. Wir werden an verschiedenen Dingen arbeiten, aber wir werden einen nicht unerheblichen Teil der Leute in den Bereich Spiele einsetzen, wozu wir ansonsten nicht in der Lage zu gewesen wären."

Der Fokus von Oculus Rift wird also auch weiterhin auf Spielen liegen. Die Spieleindustrie sei der treibende Faktor, um virtuelle Realität voranzutreiben, denn das sei auch die einzige Industrie, die dazu in der Lage sei, immersive und interaktive 3D-Welten zu erschaffen. Und daran werde sich auch in nächster Zeit nichts ändern. "Wir sind Spieler, wir wollen Spiele spielen, deswegen tun wir es."

Den Kauf durch Facebook rechtfertigt CEO Brendan Iribe damit, dass man durch Facebook nun in der Lage sei, größere Mengen an Hardware zu bestellen, und die mit einer niedrigeren Gewinnmarge an soviele Leute wie möglich zu verkaufen, ohne gleich in finanzielle Not zu geraten. Zudem habe Facebook nun mal den Namen, das Ansehen und die Kontakte, über die Oculus VR nicht verfügt, und kann allein dadurch positive Auswirkungen für die Geschäftsoptionen erwirken.

Es gebe nun mal Dinge, so Luckey, die man ohne "einen Haufen Kohle" und einem milliardenschweren Unternehmen im Rücken einfach nicht bewerkstelligen könne. "Da sind eine Menge Dinge, die wir im Sinn hatten, das waren alles Dinge, die wir tun wollten, die aber bei unserem Verbraucherprodukt nicht machbar waren. Nun sind wir dazu in der Lage, diese Dinge zu tun."

Auch wenn Luckey noch nicht mitteilen will, von was für Dingen er genau spricht, so ließ er dennoch bereits den Hinweis fallen, dass eines der Dinge in den Bereich Content fallen dürfte. So erklärte Oculus VRs Nate Mitchell, dass man zwei Roadmaps für die Hardware geplant hatte. Einmal eine Roadmap für die Dinge, bei denen sie wussten, dass sie dazu in der Lage wären, sie auszuführen, und einmal eine Roadmap, für all die Dinge, bei denen sie sich wünschten, dass sie dazu in der Lage wären, sie auszuführen. "Wir werden jetzt dieser Roadmap folgen", freut sich Mitchell.