Oculus VR reagierte auf die Klage von ZeniMax und wirft dem Konzern in einer Stellungnahme vor, sich an der Facebook-Übernahme bereichern zu wollen.

Oculus Rift - Oculus VR wirft ZeniMax Bereicherung an Facebook-Übernahme vor

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Derzeit stehen alle Zeichen für Oculus VR bei der Klage.
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Oculus VR wurde im März für 2 Milliarden US-Dollar von Facebook gekauft. Im Mai dann verklagte ZeniMax Oculus VR und spricht anderem von Vertragsbruch sowie unfairem Wettbewerb. Denn id-Mitgründer John Carmack habe angeblich Geschäftsgeheimnisse und Code gestohlen bzw. mit zu Oculus genommen.

Oculus zufolge behaupte ZeniMax fälschlicherweise, der Eigentümer von Oculus-VR-Technologien zu sein. Das nämlich sei der Versuch, von dem Kauf durch Facebook zu profitieren.

Das Unternehmen würde die Fakten falsch darstellen und andere wiederum gar nicht erst erwähnen. Und dann würde ZeniMax noch behaupten, sowohl die VR-Hardware als auch die Software dazu entwickelt zu haben.

Die Warheit aber sei, dass die Produkte von Oculus VR keine Codezeile oder eine andere Technologie von ZeniMax verwenden. Auch habe ZeniMax bisher keine dieser angeblich gestohlenen Codezeilen identifiziert, obwohl ihnen der gesamte Quellcode seit über eineinhalb Jahren zur Verfügung stehe.

Noch bevor die Kickstarter-Kampagne zu der Oculus Rift startete, wollte ZeniMax diese etwas nach hinten verschieben lassen, da man das Gerät gerne mitfinanzieren wollte. Das aber wurde von Oculus abgelehnt und ZeniMax habe im Anschluss auch keine Entschädigung für irgendetwas verlangt.

Schließlich forderte ZeniMax Carmack auf, seine Arbeit an der Forschung von Virtual Reality einzustellen. Und auch die sich in Entwicklung befindlichen Spiele im gesamten ZeniMax-Bereich sollten bloß keine VR-Technik unterstützen.