Auf der CES 2014 wurde eine neue Version der Oculus Rift unter dem Projektnamen Crystal Cove vorgestellt, die es laut den ersten Berichten in sich hat. Oculus-CEO Brendan Iribe beschreibt das so: "Wir brauchen für die Leute wohl Sicherheitsgurte. Sie wollen aufstehen und umherlaufen."

Oculus Rift - Neue Version mit OLED-Display und Positionstracking vorgestellt

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Wer möchte, kann sich nach wie vor die Entwickler-Version für 300 Dollar kaufen.
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Eine Neuerung ist die Reduzierung der Unschärfe bei schnellen Bewegungen, was durch ein hochauflösendes OLED-Display ermöglicht wird. Das Bild leuchtet in der Brille also nur für wenige Millisekunden auf, während dazwischen Schwarzbilder eingefügt werden. Dadurch soll das Bild auch ein wenig dunkler wirken, ein stärkeres Flimmern würde es jedoch nicht geben. Ein weiterer Vorteil der Technik sei es, das Schwindelgefühl einiger Nutzer eliminieren zu können.

Die zweite große Neuerung an Crystal Cove ist das Positionstracking. An der Front befinden sich mehrere Infrarot-Dioden, die von einer Kamera erfasst werden und dadurch die Position des Spielers weitergeben. Das bedeutet also, dass man nicht mehr länger auf seinem Stuhl sitzen bleibt, sondern sich je nach Anwendung realistischer durch die Spielewelt bewegen kann. Bückt man sich, bückt sich auch die Spielfigur. Springt man, springt man ebenso im Spiel.

Alle genannten Funktionen sollen in der Endkunden-Version Einzug halten - versprochen wird hier auch "mindestens eine Full-HD-Auflösung". Die Kamera soll der Brille beiliegen.