Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wurde Oculus-Gründer Palmer Luckey verklagt. Er soll von Mitte 2011 bis 2012 für das hawaiianische Unternehmen Total Recall Technologies gearbeitet und vertrauliche Informationen für die Entwicklung der VR-Brille verwendet haben.

Oculus Rift - Klage gegen Oculus VR und Palmer Luckey

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Luckey arbeitete bei der Firma an einem ähnlichen Projekt, bei dem es um ein tragbares Bildschirmsystem bzw. um ein VR-Headset ging. Total Recall Technologies ist der Ansicht, dass er nicht nur Ideenklau betrieben hat, sondern auch die bereits angesprochenen vertraulichen Informationen einfließen ließ. Er soll also Betrug und Vertragsbruch begangen haben.

Verklagt wurde Luckey auf einen Schadenersatz in nicht bekannter Höhe.

Es ist nicht das erste Mal, dass Oculus und Luckey verklagt werden, bereits vor genau einem Jahr reichte Bethesdas und ids Mutterkonzern ZeniMax Klage ein, da John Carmack angeblich Geschäftsgeheimnisse und Code zu Oculus VR getragen haben soll.

ZeniMax spricht in der Klage unter anderem von Vertragsbruch und unfairem Wettbewerb. Hierbei befürchtet man, dass Oculus nun Milliarden Dollar mit dem "geistigen Eigentum" von ZeniMax erwirtschaften könnte.

In einem Statement von Oculus hieß es, dass die Klage keinen Wert habe und man schon vorher kommunizierte, dass ZeniMax nichts zu der Technologie beitrug. Oculus wolle sich "energisch verteidigen".

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