Laut eines Berichts von Engadget gehen Oculus VR und Samsung eine Partnerschaft ein. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Samsung ein eigenes VR-Headset entwickeln möchte, wobei das Unternehmen nun vor allem auf die Software-Kompetenz von Oculus zurückgreifen kann.

Oculus Rift - Gerücht: Samsung und Oculus gehen Partnerschaft ein, Samsungs Gerät ohne Display

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Im Gegenzug erhält Oculus Zugriff auf Samsungs Display-Technik bzw. OLED-Displays mit einer höheren Auflösung als 1080p. Interessant an Samsungs Gerät ist jedoch, dass es vollkommen ohne Display ausgeliefert werden soll und Smartphones aufnimmt, die dann als Display dienen. Gekoppelt werden soll das Smartphone via Kabel.

Samsung soll einen etwas anderen Zweck mit dem Headset im Sinn haben und sich nicht auf den Gaming-Bereich konzentrieren wollen, stattdessen will man eine breitere Masse ansprechen und ein neues Erlebnis des Medienkonsums bieten.

Samsungs Gerät wird sich mit einem Controller verwenden lassen, während zum Navigieren ebenso Dinge wie Bewegungen und Spracheingabe möglich sind. Apps können zumindest zum derzeitigen Entwicklungsstadium durch bloßes Nicken ausgewählt werden. Aber das könnte in der finalen Fassung wieder weichen, da das als nicht gerade optimal angesehen wird. Samsungs Headset muss man übrigens nicht immer abnehmen, wenn man einen Blick in die Realität werfen möchte. Durch die Kameras in den Smartphones können Live-Bilder aus der Umgebung direkt innerhalb der Brille angezeigt werden.

Ob es sich bei dabei gar um Oculus' Bemühungen handelt, in den Mobile-Bereich vorzustoßen, bleibt abzuwarten. Oculus kündigte im vergangenen Jahr an, an einer Android-Version der VR-Brille zu arbeiten.