Oculus will die VR-Brille Rift an die Kunden so preiswert wie möglich verkaufen. Derzeit ist die zweite SDK-Version für 350 US-Dollar verfügbar, die erste Generation lag bei 300 Dollar.

Mindestens 200 Dollar wird die finale Version der Oculus Rift kosten.

In einem Gespräch mit Eurogamer ging Oculus-Chef Nate Mitchell ein wenig näher auf die angepeilte Preisspanne ein, die die Endkunden voraussichtlich ausgeben müssen.

Demnach soll die Verkaufsversion zwischen 200 und 400 US-Dollar liegen. Den genauen Preis kann das Unternehmen derzeit noch nicht nennen, da letztendlich mehrere Faktoren davon abhängig sind.

Darunter etwa die technische Ausstattung, Verhandlungen und aber auch die Vorbesteller-Zahlen. Mit diesen Dingen versucht Oculus schließlich abzuwägen, was man dafür verlangen könnte.

Wann die Oculus Rift genau für die Endkunden erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. Frühestens 2015 ist damit zu rechnen. Im August noch meinte Mitgründer Palmer Luckey, dass er enttäuscht wäre, wenn man die Endkunden-Version nicht bis spätestens Ende 2015 anbieten würde.

Mitchell verspricht jedenfalls eine signifikant höhere Auflösung und eine Bildwiederholungsfrequenz von 90 statt der bisher 70 Hertz. Zudem stünde das finale Design der Brille noch nicht fest.

Erst gestern kündigte Samsung mit Gear VR eine mobile VR-Brille an, die in Zusammenarbeit mit Oculus entstand und noch in diesem Jahr für das Galaxy Note 4 herauskommen soll.

Auch Sony arbeitet derzeit an einer VR-Brille namens Project Morpheus, die bereits auf diversen Messen (darunter gamescom) gezeigt wurde. Die Konkurrenz wächst also, weshalb sich Oculus nicht zu viel Zeit lassen sollte.