Das sogenannte Crowdfunding hat nun eine weitere Größe der Spielebranche erreicht: Obsidian. Der Rollenspiel-Gigant arbeitet an einem eigenen Kickstarter-Projekt, wie Game Designer Chris Avellone über Twitter mitteilte.

Dort schrieb er: "Bis jetzt noch keine News dazu, außer, dass wir daran arbeiten." Was Obsidian da also planen könnte, darüber lässt sich nur spekulieren. Offiziell arbeitet das Studio im Moment nur an South Park: Das Spiel, soll parallel dazu aber ebenfalls erst kürzlich ein neues Spiel begonnen haben.

Der angeblich eingestellte Titel für die nächste Xbox-Generation dürfte sich hinter dem Kickstarter-Projekt kaum befinden, zumal es über Microsoft hätte finanziert und vertrieben werden sollen. Vielmehr wird es wohl ein Spiel zu einer neuen Marke sein, mit großer Wahrscheinlichkeit aber auch deutlich kleiner als ein Fallout: New Vegas oder Alpha Protocol. Ein Big-Budget-Projekt dürfte sich über Crowdfunding sicher nur schwer finanzieren lassen.

Da ein Kickstarter-Projekt in der Regel ohnehin erst dann begonnen wird, sobald die Spenden der privaten Investoren eingenommen wurden, dürfte man zudem auf erste Details wohl nicht mehr allzu lange warten müssen. Zuletzt wurde bekannt, dass Obsidian mehrere Mitarbeiter entlassen hat - zwischen 20 und 30 sollen es gewesen sein.