Gegen den Grafikkarten-Hersteller NVIDIA wurde in den USA eine Sammelklage eingereicht, da das Unternehmen bezüglich seiner GeForce GTX 970 irreführende Werbung geschaltet haben soll. Ebenfalls im Visier ist die Firma Gigabyte.

NVIDIA - Irreführende Werbung: Sammelklage wegen GeForce GTX 970 eingereicht

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NVIDIA soll angeblich bewusst täuschende, unfaire und illegale Geschäftspraktiken nutzen: die GeForce GTX 970 bietet zwar 4 GB GDDR5-RAM, nutzen lassen sich jedoch nur 3,5 GB bei voller Geschwindigkeit.

Aufgeteilt wurde der Speicher quasi in zwei Partitionen, wovon eine über 3,5 GB verfügt und die andere über die restlichen 512 MB. Zudem gibt NVIDIA bei der Bandbreite 224 GB/s an, doch in Wirklichkeit liegt diese bei 192 GB/s. Bei den bereits erwähnten 512 MB sind es sogar nur 28 GB/s.

Auch bei den Raster-Operationen wurde gemogelt: angegeben sind 64, doch die GeForce GTX 970 besitzt nur 56. Und der angeblich 2.048 KB große L2-Cache ist in Wirklichkeit 1.792 KB groß.

Eingereicht wurde die Klage im Namen aller (US)-Käufer der Grafikkarte. Erst einmal muss ein Richter entscheiden, ob die Klage zugelassen wird.

Was Deutschland betrifft, so gibt es hierzulande unterschiedliche Vorgehensweisen. Einige Verkäufer nehmen die Grafikkarten zurück, manche hingegen nicht, andere wiederum zahlen eine Kompensation aus.