Nachdem durch neue Dokumente von Edward Snowden bekannt wurde, dass die NSA und GCHQ über Apps wie Angry Birds an die Daten von Nutzern kommen, dementierte Entwickler Rovio eine Zusammenarbeit mit Geheimdiensten.

Man teile keinerlei Daten und arbeite auch nicht mit irgendeinem Geheimdienst zuammen. Wie man erklärt, könne der Zugriff auf die Daten über Werbenetzwerke von Drittunternehmen geschehen. Derartige Werbenutzung sei üblich in Apps.

Sollten die Geheimdienste tatsächlich darüber an die Daten gelangen, so wäre laut Rovio im Grunde keinerlei Online-Aktivität vor den Regierungen sicher. Rovio-CEO Mikael Hed betont, dass das Vertrauen der Fans das Wichtigste für das Untenehmen sei und man den Schutz der Privatsphäre sehr ernst nehme.

Jetzt wolle man herausfinden, wie man die Daten der Nutzer besser schützen könne, ohne dass sich das wiederum auf die Werbeindustrie und die verschiedenen Apps mit den Werbenetzwerken negativ auswirke.

"Um unsere User zu schützen, werden wir, so wie es alle anderen Unternehmen auch tun, die Werbenetzwerke nutzen, die Zusammenarbeit mit diesen überprüfen, sollten sie denn für die User-Spionage verwendet werden", heißt es.

Laut den Snowden-Dokumenten sollen die Geheimdienste Informationen wie Aufhenthaltsort, Alter und Geschlecht sammeln - aber auch sexuelle Orientierung und weitere sexuelle Details.