No Man's Sky hatte im Vorfeld viele Dinge über sein Universum versprochen, und das letztendliche Ergebnis kam bei den Spielern sehr unterschiedlich gut an. Doch eine Sache an der Weltraumfantasie war bislang unerprobt, weil schwierig wahrzunehmen und aufwändig zu testen: Wie groß sind die Planeten in No Man's Sky?

No Man's Sky - Youtuber läuft komplett um einen Planeten

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Sieht beeindruckend aus - doch wie realistisch sind die Größenverhältnisse wirklich?
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Natürlich gibt es darauf keine einzige, definitive Antwort, weil NMS ein Spiel mit immens vielen Variablen ist, und sicherlich fallen einige Planeten größer oder kleiner aus. Aber das Experiment des Zeitraffer-Youtubers TheyCallMeConnor ist dennoch interessant. In seiner Reihe Across the Map läuft er Spielwelten, vor allem Open Worlds, mit der Spielfigur ab und misst dabei seine Zeit. Das Ergebnis sind sehr schöne Vergleiche zwischen den Größen.

Für eines seiner letzten Videos hat er sich zufällig einen Planeten in No Man's Sky geschnappt, und man kann ihm dabei zugucken, wie er diesen abläuft. Das Ergebnis: Nach etwas unter 12 Stunden kommt er wieder bei seinem Raumschiff an.

Wie aussagekräftig das ist? Nun, wie erwähnt könnte es natürlich sein, dass es große Schwankungen bei den Planetengrößen gibt. Die müssten dann, um auf realistische Verhältnisse zu kommen, aber wirklich massiv sein. Um etwa einmal um den Äquator der Erde (selbst ein eher kleiner Planet) zu wandern, bräuchte man neben der Fähigkeit, übers Wasser zu gehen, bei normalem Schritttempo gut 5000 bis 8000 Stunden - kaum ein Vergleich also. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass die Illusion von echter Planetengröße in No Man's Sky genau das ist, eine Illusion.

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