Stetig durch das Weltall zu reisen, ohne einen Ort zu haben, den man sein Heim nennen kann, ist auf Dauer auch in No Man's Sky nicht erfüllend. Also muss fix eine Basis her, in der ihr nicht nur leben, sondern auch Dinge verstauen und craften könnt. Spätestens seit des NEXT-Updates gibt es beim Base-Building aber einiges zu beachten, damit ihr eine Space-Villa und keine mickrige Holzhütte schustert. Alles, was ihr zu den Mitarbeitern, Bauplänen und Teleportern wissen müsst, erfahrt ihr hier.

In eurer Basis seid ihr ebenfalls geschützt vor den meisten Gefahren:

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Zugegeben, mit einer mickrigen Holzhütte werdet ihr anfänglich vorlieb nehmen müssen, denn wie es in Survival-Spielen so ist, habt ihr natürlich nicht alle Verbesserungen von Anfang an. Zudem könnt ihr nun auch mehrere Basen errichten, sodass ihr nicht mehr nur noch eine Space-Villa habt, in der ihr residiert.

Hattet ihr außerdem bereits vor dem NEXT-Update eine ansehnliche Basis, die nun verschwunden ist, könnt ihr diese zurückbekommen, wenn ihr euch an die folgenden Schritte haltet:

  • Wählt die Quest zum Basenbau in eurem Menü aus und verfolgt sie.
  • Findet den Basiscomputer auf dem ausgewählten Planeten der Quest.
  • Aktiviert diesen und wählt die Option, eure alte Basis zurückzuholen. Nun sollte sie in aller Pracht wieder vor euch stehen.

Trotzdem wird momentan noch empfohlen, einen neuen Spielstand zu starten, da es bei einem alten zu dem Bug kommen kann, dass ihr keinen Bauplan-Analysator bauen könnt.

Damit eure Basis so hübsch wird, müsst ihr einige Baupläne und Erweiterungen in No Man's Sky finden.

Basenbau: Basiscomputer, Baupläne und Teleporter

Damit ihr mit dem Bau einer Basis beginnen könnt - vorausgesetzt natürlich, ihr habt einen Planeten gefunden, auf dem ihr hausen wollt - müsst ihr einen Basiscomputer errichten. Für diesen benötigt ihr lediglich 40x chromatisches Metall, das ihr wiederum in der tragbaren Raffinerie craften könnt. Habt ihr neu angefangen, müsst ihr ein Stück im Tutorial voranschreiten, damit ihr den Computer bauen könnt. Bedient nun den Computer und beansprucht eure Basis. Zwar habt ihr noch keine errichtet, aber das wird…

Anfangs werdet ihr euch wohl oder übel mit ein paar Holzwänden und einer simplen Tür - wenn ihr die Ressourcen habt, vielleicht sogar einem Dach - begnügen müssen. Das reicht aber schon, um euch vor Stürmen und Sentinels zu schützen.

Mit dem Basiscomputer beginnt euer Basenbau.

Natürlich wollt ihr aber irgendwann eine schickere Basis - verständlich. Dafür braucht ihr sogenannte Baupläne und einen entsprechenden Bauplan-Analysator. Ihr erhaltet ihn im Laufe der Tutorialquest zum Basenbau und braucht zum Bau 20x magnetisiertes Ferrit und ein Kohlenstoffnanorohr. Für das magnetisierte Ferrit müsst ihr reines Ferrit in die tragbare Raffinerie packen.

Wollt ihr nun weitere Baupläne, müsst ihr nach sogenannten vergrabenen Technologie-Modulen suchen. Diese sind nicht mit den Ruinen und uralten Schlüsseln zu verwechseln, denn mit Hilfe eures Analysevisiers könnt ihr die Technologien quasi überall finden und mit eurem Terrain-Manipulator ausgraben, sodass ihr bald verborgene Technologien in den Händen haltet. Diese könnt ihr dann wiederum am Bauplan-Analysator analysieren lassen.

Einige Baupläne sind jedoch schon im Bauplan-Analysator enthalten, sodass ihr hier - gegen ein paar Wiederherstellungsmodule - bereits Objekte wie ein Basisteleporter-Modul, Speicherpunkte oder auch Gesundheitsstationen craften könnt. Sobald ihr eure Basis beansprucht habt, solltet ihr einen Teleporter errichten, der euch am Analysator zwei Wiederherstellungsmodule kostet. Mit diesem könnt ihr nämlich von Raumstationen aus zu eurer Basis zurückkehren. Andersherum funktioniert die Reise aber nicht.

Ein wenig hat sich der der Basenbau in No Man’s Sky schon verändert. Wiederum andere Dinge sind nun gänzlich neu:

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Wollt ihr zudem eine Basis wieder abreißen, weil ihr euch sattgesehen habt, geht das ebenfalls am Basiscomputer. Die eingesetzten Ressourcen erhaltet ihr dann aber nicht zurück, sodass ihr definitiv vorher alle wichtigen Teile abbauen und im Inventar verstauen solltet!

Basis ausbauen: Terminals, Mitarbeiter und Erweiterungen

Während ihr zu Beginn glücklich über jedes neue Fenster seid, das ihr einsetzen könnt, wird bald der Wunsch groß, ein bisschen weniger simpel und dafür ein ausgefeilter im Design zu werden. Dafür braucht ihr etwas Geduld und müsst der Hauptmission folgen, bis ihr dazu aufgefordert werdet, eine Basis zu bauen und einen Aufseher-Terminal errichten könnt.

Hier könnt ihr nun auf beliebigen Raumstationen Aufseher anheuern, die mit Liebe auf eure Basis ziehen und euch fortan mit Basis-relevanten Quests versorgen. Über diese erhaltet ihr nach und nach Baupläne für weitere Terminals, über die ihr euch wiederum neue Mitarbeiter auf Raumstationen an Land holen könnt. Dabei gibt es die folgenden Terminals:

  • Wissenschaftsterminal: Habt ihr den Terminal errichtet, könnt ihr einen Korvax-Wissenschaftler einstellen, der euch mit neuen Blaupausen für das Crafting sowie neuer tragbarer Technologien versorgt.
  • Waffenterminal: Zu diesem Terminal kommt quasi ein Waffenschmied. Der Vy’keen wird euch Upgrades für Anzug, Schiff und Multi-Tool bringen.
  • Landwirtschaftsterminal: Habt ihr hier einen Gek-Farmer, kann euch Dinge über Hydrokulturen beibringen und ihr erhaltet Pflanzensamen, die ihr aussäen könnt.
  • Exocraftterminal: Hier könnt ihr ebenfalls einen Vy’keen als Techniker einstellen, damit ihr Exocraft-Fahrzeuge bauen und diese mit Upgrades versehen könnt
So bescheiden müsst ihr nicht ewig hausen.

Mit wachsenden Kosten wird es natürlich auch stetig schwieriger, mehr Ressourcen heranzuschaffen, vor allem solche, die ihr lediglich in eurer kleinen Raffinerie craften könnt. Deshalb könnt ihr dann auch bald eine größere, stationäre Raffinerie errichten, für die ihr 200x chromatisches Metall, 100x Natriumnitrat und fünf Mikroprozessoren braucht. Platziert sie in der Nähe eurer Basis, damit ihr keine allzu langen Strecken zurücklegen müsst. Da ihr hier drei Slots habt, die ihr befüllen könnt, erweitert sich entsprechend die Rezepteliste. Zudem benötigt sie keinen Treibstoff.

Damit ihr auch an die Rohstoffe kommt, werdet ihr nach und nach neue tragbare Technologien freischalten, die euch helfen, schneller und effektiver an die Ressourcen eines Planeten zu kommen. Hier gibt es drei Erweiterungen, die euch den Abbau wesentlich erleichtern:

  • Atmosphärenverarbeitungsanlage: Mit dieser Maschine sammelt ihr automatische Gase aus der jeweiligen Atmosphäre eines Planeten, was natürlich von der Zusammensetzung der Luft abhängig ist. Ist die Quelle erschöpft, könnt ihr zum Ernter zurückkehren und ihn wieder einpacken.
  • Autonome Bergbau-Einheit: Gleiches gilt für diese Maschine, nur dass sie Mineralien und andere abbaubare Rohstoffe sammelt. Dafür müsst ihr sie auf Vorräten platzieren, die ihr andernfalls mit eurem Terrain-Manipulator bearbeiten würdet.
  • Leuchtfeuer: Diese Leuchtsäule ist eigentlich nur für euch oder Mitspieler, um einen bestimmten Punkt auf dem Planeten zu markieren. Leuchtfeuer funktionieren wie Kartenmarker und lassen euch wichtige Standorte wiederfinden - beispielsweise eine der obigen Maschinen.

Trotzdem wird es natürlich entsprechend Zeit in Anspruch nehmen, bis ihr die Basis errichtet habt, in der ihr euch Zuhause fühlt. Vielleicht seid ihr aber auch simpler gestrickt und ihr baut stets nur das Wesentliche, damit ihr einige Anlaufstellen auf verschiedenen Planeten habt. Die Wahl liegt bei euch...