Einfach eine Angel aus Pappe basteln, irgendwie an die Switch ranstecken und los geht's? Nintendo Labo ist das neue Spielzeug-meets-Konsole-Projekt von Nintendo, ein Set aus Pappe und Bastelmaterialien, die zusammengebaut und mit der Switch verbunden werden können. Heraus kommt ein ferngesteuertes Auto, ein Klavier, eine Angel, ein Motorlenkrad oder auch ein Ganz-Körper-Anzug, mit dem ihr einen Roboter im Spiel steuern könnt. Und das alles nur mit Pappe? Oh ja.

Zusammen mit den Kollegen von GIGA und spieletipps bastle, angle und probiere ich den Papp-Anzug von Nintendo Labo aus. Funktioniert das alles? Und wie eigentlich?

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Unendliche Möglichkeiten

Mit Pappe. Nintendo wird mit dem Labo-Projekt so kreativ wie selten zuvor; einfache Papp-Konstruktionen ergeben mit dem Design- oder Roboter-Paket Gaming-Gadgets, die sonst mehrere hundert Euro kosten und zumeist für nur wenige Spiele genutzt werden können. Welche Switch-Titel mit den Gadgets funktionieren und vor allen Dingen, wie viele es in Zukunft sein werden, bleibt der Zukunft überlassen. Was uns jedoch schon nach der kleinen Schnupper-Tour klar wurde: Labo ist nicht nur kreativ, sondern regt auch zur Kreativität an. Denn nach Anleitung muss niemand basteln, damit Labo funktioniert.

Über ein kleines Programm auf der Switch können Kinder sowie Erwachsene die Controller selbst programmieren; sich aus Pappe eigene Konstruktionen basteln und beides verbinden. Das Programm selbst ist so intuitiv und einfach gestaltet, wie möglich – trotzdem fordert es natürlich ein gewisses Maß an logischem Denken und, wie bereits gesagt, Kreativität.

Und was spielt ihr im März?

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Einziger Nachteil: Pappe bleibt eben Pappe. Wie haltbar das Ganze schließlich sein wird, bleibt eurem Umgang mit dem Switch-Spielzeug überlassen. Jahrelange Freude an den Gadgets werdet ihr vielleicht nicht haben können, aber immerhin könnt ihr sie wieder neu basteln und das aus einem der billigsten Materialen überhaupt.