Bislang ist der Online-Service für die Nintendo Switch noch nicht gestartet. Der Bezahldienst soll laut einem Gerücht aber erst im Herbst kommenden Jahres anlaufen.

Nintendo Switch - Gerücht: Online-Bezahlservice für die Switch erst im Herbst 2018

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Der Online-Multiplayer-Modus bei Spielen wie Spatoon 2 kann derzeit noch kostenfrei genutzt werden
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Mit der enorm erfolgreichen Switch (über zehn Millionen verkaufter Exemplare innerhalb von neun Monaten ab dem Start im März dieses Jahres) bietet sich für die erstarkten Kyotoer zusammen mit dem geplanten Online-Bezahldienst die Möglichkeit, endlich auch in Sachen Online-Service voll durchzustarten. 20 Dollar soll dieser im Jahr kosten. Bislang kann jeder Switch-Nutzer kostenfrei Multiplayer-Schlachten in den Weiten des Internets bestreiten. Der Start des Bezahldienstes hatte Nintendo zunächst für Frühjahr 2018 angekündigt. Kann man einer bereits wieder gelöschten Information auf der italienischen Nintendo-Seite Glauben schenken, so könnte es sogar bis Herbst 2018 dauern, ehe der Bezahldienst aktiv wird. Mittlerweile wurde Herbst gestrichen, auch auf der italienischen Seite heißt es nun wieder 2018. Das könnte zwei Gründe haben: Entweder war es eine Falschinformation oder Nintendo hat das interne Zeitfenster aus taktischen Gründen wieder entfernen lassen.

Was noch außer Multiplayer?

Die Frage, die sich stellt, ist die, welche Dienste Nintendo alles anbieten will. Denn bis auf die Tatsache, dass die Möglichkeit, Multiplayer-Spiele online zu spielen, dann hinter einer Paywall verschwinden wird, gibt es nur noch die Information, dass Nintendo Retro-Klassiker über eine Virtual-Console und spezielle Rabatte über den eShop für Abonnenten anbieten will. Zu wenig, klagen Nutzer nicht zu Unrecht, denn bis auf Hulu in den USA gibt es aktuell keinerlei Möglichkeit, die Switch als Medienplattform zu nutzen. Kein Youtube, kein Twitch, kein Netflix und kein Amazon Prime Video - nicht einmal Trophäen. Da muss sich definitiv noch einiges ändern, sonst dürften selbst günstige 20 Dollar/Euro vergleichsweise teuer erscheinen für einen Dienst, den es derzeit kostenlos gibt.