Die kommende Plattform Nintendo NX könnte auf Module setzen, wie die japanische Webseite Money-Link berichtet. Grund zu der Annahme bietet Chiphersteller Macronix, der für Nintendo schon für eine lange Zeit ROM-Chips herstellt, die in 3DS-Modulen zum Einsatz kommen.

Nintendo NX - Bericht: Konsole könnte Module nutzen

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Dem Bericht zufolge erwartet Macronix durch einen neuen Vertrag mit Nintendo einen hohen Anstieg des Umsatzes für die zweite Jahreshälfte 2017, was bedeutet, dass die Produktion ordentlich nach oben geschraubt wird. Natürlich könnten die Chips als Speicher auch direkt in der Konsole zum Einsatz kommen, was allerdings ausgeschlossen wird, zumal das Unternehmen wohl auf 32nm-Chips setzt.

Diese Chips sind deutlich kleiner als 75nm-Chips, welche wiederum in den 3DS-Modulen stecken, bieten jedoch eine sehr hohe Kapazität, was als zu hoch für den internen Speicher in 32nm-Form angesehen wird.

Nintendo NX eine Hybrid-Konsole?

Was für die Nutzung von Modulen sprechen könnte, ist das Gerücht der Hybrid-Konsole. Angeblich soll die NX eine Hybrid-Plattform sein und nicht nur eine stationäre Konsole umfassen, sondern auch einen (optional erwerbbaren) Handheld. Da die Spiele auf beiden Systemen gespielt werden können, wäre ein einheitliches und kleines Speichermedium von Vorteil bzw. sogar nötig.

All das sind jedenfalls nur Spekulationen. Klar ist zumindest, dass Nintendo und Macronix weiterhin zusammenarbeiten und ein hoher Anstieg der Produktion geplant ist.

In der vergangenen Woche gab Nintendo bekannt, die NX-Plattform weltweit im März 2017 auf den Markt bringen zu wollen. Eine Vorstellung auf der E3 im Juni wird es jedoch nicht geben.

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