Wir vermuten: Der Weihnachtsmann dürfte mindestens bis Ostern noch Stammkunde beim Chiropraktiker sein. Nach Angaben von Nintendo hat er nämlich über eine Tonne Wii- und DS-Konsolen in seinem Sack ausgeliefert und in den Schornsteinen Europas abgeworfen haben.

Ganze 700.000 Wii-Einheiten wurden nach Hersteller-Angaben verkauft. Nur ca. jeder dritte Käufer verzichtete dabei auf den Hammer-Titel The Legend of Zelda: Twilight Princess. 500.000 Exemplare des Spiels gingen über die Ladentheken - das entspricht 70 Prozent aller Wii-Besitzer. Der Zweitplatzierte, Wii Play, kam auf "nur" 320.000 Käufer - und das trotz mitgeliefertem Nunchuk-Controller.

Noch erfolgreicher war allerdings der DS. Mit 1,7 Millionen verkauften Einheiten konnte Nintendo mit dem Dezember den absatzstärksten Monat seines Handhelds vermelden. Damit betrug der Marktanteil der Japaner am Konsolen-Weihnachtsgeschäft ganze 50 Prozent.