Nintendo geht auch weiterhin gezielt gegen Vertreiber von Kopiermodulen in Deutschland vor. Diese Module ermöglichen es, illegal heruntergeladene Spiele auf dem Nintendo DS abzuspielen. Erst kürzlich kam es wieder zu einer Verurteilung.

Nintendo - Weiterhin erfolgreich im Kampf gegen Produktpiraterie

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Der Handel mit solchen Modulen ist Nintendo ein Dorn im Auge
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Das am 22. September vom Landgericht München erlassene Urteil wurde vergangene Woche zugestellt. Seit 2008 konnte Nintendo bereits 20 solcher Gerichtsentscheidungen erwirken. Das nimmt man sich zum Anlass, noch einmal auf die Rechtswidrigkeit dieser Raubkopieadapter, sei es Handel oder Einfuhr, hinzuweisen.

Der General Manager von Nintendo Deutschland, Bernd Fakesch, dazu: „Diese Urteile stärken uns den Rücken im Kampf gegen Produktpiraterie. Was uns besonders wichtig ist: Wir wollen das allgemeine Bewusstsein dafür schärfen, dass Produktpiraterie kein Kavaliersdelikt ist, und dass der Kampf dagegen nicht zuletzt im Interesse der Videospieler selbst liegt. Anspruchsvolle Spiele und Konsolen zu entwickeln, kostet sehr viel Geld. Wir müssen die geistige Arbeit, die dahinter steht, also wirkungsvoll schützen, damit sich Videospiel-Fans auch in Zukunft immer wieder auf neue, originelle Spielideen freuen können.“

Seit 2009 wurden mehr als 500.000 solcher Module beschlagnahmt, doch selbst das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Jetzt richten sich die Blicke auf den Nintendo 3DS, dessen Anti-Piraterie Maßnahmen noch einmal deutlich besser sein sollen, als bei den vorhergegangenen Handhelds. Ob diese sich auf Dauer bewähren können, bleibt zweifelhaft.