Ein starker Umsatzeinbruch und ein Minus beim operativen Gewinn sorgt für schlechte Stimmung bei Nintendo. Die Prognosen für das verbleibende Jahr mussten zudem nach unten geschraubt werden.

Nintendo - Umsatzeinbruch und magere Hardwareverkäufe

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Den 3DS-Absatz hat sich Nintendo anders vorgestellt
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Im ersten Geschäftsquartal (April bis Juni 2011) ging Nintendos Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 50,2 Prozent auf 93 Milliarden Yen (ca. 837 Mio. Euro) zurück. Während der Nettoverlust mit 25 Mrd. Yen stabil blieb, wurde aus dem operativen Gewinn von 23 Mrd. Yen ein Verlust von über 37 Mrd. Yen. (ca. 333 Mrd. Euro).

Dass die Preissenkung für den Nintendo 3DS nötig ist, zeigen die Verkaufszahlen. Im Quartal wurden weltweit nur 710.000 Stück verkauft, dagegen wurden von der DS-Familie (DS, DS Lite, DSi, DSi XL) 1,44 Mio. Einheiten abgesetzt. Ähnlich groß fällt der Unterschied bei der Software aus. Den 4,53 Mio. 3DS-Spielen stehen 12,13 Mio. verkaufte DS-Titel gegenüber.

Bei der Wii haben sich die Zahlen für Hardware (1,56 Mio.) und Software (13,44 Mio.) gegenüber dem Vorjahr halbiert.

Die Umsatzprognose für das gesamte Jahr (endet März 2012) wurde um 200 Mrd. Yen auf 900 Mrd. Yen (ca. 8,1 Mrd. Euro) herabgesetzt, beim Nettogewinn erwartet Nintendo nur noch 20 Mrd. Yen (ca. 180 Mio. Euro), anstelle von 110 Milliarden.