Gerade erst hat Nintendo ihre neue Konsole Wii U auf den Markt gebracht und damit den Start für die Next-Generation-Konsolen gegeben, da denken sie schon wieder einen Schritt weiter. Dieses Mal stehen allerdings interne Umstrukturierungen auf dem Plan.

Nintendo - Umfangreiche Umstrukturierungen für 2013 geplant

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"Umstrukturierung, ja? Dann kommt mein Gameboy von Links nach Rechts."
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Schon im Dezember soll damit begonnen werden, bestehende Abteilungen auszubauen und neue Abteilungen zu gründen, sowie Schlüsselpositionen neu zu besetzen. Dies wäre damit die erste, weitreichende Umstrukturierung seit dem Amtsantritt von Satoru Iwata als neuer CEO von Nintendo im Jahre 2002. Iwata hofft darauf, in Kyoto zum Hauptzweig und Kyoto Research Center ein drittes Entwicklungsgebäude mit Platz für über 1200 Mitarbeiter eröffnen zu können.

Zudem soll auch Nintendos größte Entwicklungsabteilung EAD Tokyo ihre Kooperationen mit bekannten Entwicklern von Sega, SquareEnix, Koei und Konami weiter ausbauen.

Die größte Überraschung dürfte allerdings der Rücktritt Shigeru Miyamotos als Geschäftsführer von EAD Kyoto sein. Ersetzt wird er dann von Takashi Tezuka, einem langjährigen Begleiter Miyamotos. Der Meister selbst, wird dann eine neue Abteilung aus jungen Entwicklern leiten, deren Hauptaufgabe darin liegt, kleine Spiele zu entwickeln.

Wie sich die Umstrukturierung auf die Zukunft Nintendos auswirkt, wird man im kommenden Jahr hoffentlich schon sehen. Idealerweise in Form neuer Spiele und gewagten, kleinen Experimenten.