Nicht nur Nintendo, den Investoren und Fans schlagen die aktuellen Probleme des Konzerns aufs Gemüt, auch die Konkurrenz macht sich so ihre Gedanken darüber.

Nintendo - Sonys Fergal Gara: Nintendos Probleme könnten der Industrie schaden

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Es liegt jetzt in Nintendos Hand, das beste aus der aktuellen Situation zu machen.
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Sonys Fergal Gara - UK-Chef rund um PlayStation - ist dabei der Ansicht, dass diese Probleme der gesamten Industrie durchaus schaden könnten: "...sollten sich nicht mehr Leute wie wir uns darum bemühen, die jüngeren Verbraucher anzusprechen, die sie gut bedienen."

Für die Branche bzw. Sony sei das eine Herausforderung und man müsste vielleicht mehr familienfreundliche Gelegenheitsspiele herausbringen. Er schätzt, dass es ein großer Markt ist, hier viel Potential drinsteckt und man diese Herausforderung auch annehmen sollte.

Gara betonte noch, dass es ansonsten ganz gut bei Nintendo laufe - die DS-Familie sei schließlich das meistverkaufte Format im vergangenen Jahr gewesen - und das trotz der sehr guten Verkäufe der PlayStation 4.

Auf dem Handheld-Markt ist Nintendo nach wie vor enorm stark. In Zukunft könnten Nintendos Heimkonsole und Handheld mehr miteinander verschmelzen, wie Satoru Iwata kürzlich meinte. Hier zielte er auf eine einzige Entwicklungsumgebung ab, die sich quasi mit Android und iOS vergleichen lässt. Der 3DS, die Wii und die Wii U seien völlig unterschiedliche Plattformen, wodurch etwa Ports und generell die Entwicklung schwieriger sei. Nintendo möchte die System künftig also lieber einheitlicher gestalten.