Mario-Schöpfer Shigeru Miyamoto hat sich zu dem Tod von Unternehmens-Präsident Satoru Iwata geäußert, der am Samstag im Alter von 55 Jahren verstorben ist.

Nintendo - Satoru Iwatas Tod: keine Änderungen der Pläne, Wii-Erfinder Nachfolge-Favorit

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"Ich bin von diesen unerwarteten Nachrichten wirklich überrascht und betrübt. Das gesamte Entwicklungsteam bei Nintendo wird weiterhin der Entwicklungsstrategie folgen, die Mr. Iwata und wir zusammen konstruiert haben, sowie die Entwicklungsergebnisse erzielen, die Mr. Iwata hätte begrüßt", so Miyamoto.

Von den bisherigen Plänen wird Nintendo also nicht abweichen. Dafür dürften Miyamoto und auch Wii-Erfinder Genyo Takeda sorgen, die vorerst die Aufgaben von Iwata kommissarisch übernommen haben.

Beide sind es auch, die von den Wirtschaftsmedien, Analysten und Co. als Nachfolge für Iwata angesehen werden. Während Miyamoto natürlich das bekanntere Gesicht ist, gilt Takeda als am wahrscheinlichsten für den Posten.

Reuters sieht beispielsweise einen Hinweis darin, dass Takeda das Firmen-Komitee für Iwatas Beerdigung leiten wird. Eine besondere Ehre, die ein Indiz auf die Nachfolgeregelung sein könnte. Intern dürften die Weichen bereits gestellt worden sein, doch laut Japan Asia Securities Deputy General Manager Mitsuo Shimizu habe sich Nintendo nach eigenen Angaben noch nicht für einen neuen Geschäftsführer entschieden.

Takeda jedenfalls bringt ebenso wie Miyamoto reichlich Erfahrung mit sich, arbeitet dieser doch bei Nintendo schon seit 1971 und arbeitete unter anderem an dem NES und SNES.