Reggie Fils-Aime, Chef von Nintendo of America, sprach in einem Interview mit Industry Gamers im Rahmen der GDC das Thema Core-Games an. Gemeint sind damit Spiele, die auf eingefleischte Zocker zugeschnitten sind. Reggie gab zu, dass Nintendo nicht besonders gut darin ist, solche Spiele zu entwickeln. Vielmehr benötigt Nintendo die Unterstützung von Third-Party-Entwicklern, um etwa Spiele wie BioShock 2 auf die Wii-Konsole zu bringen.

Nintendo - Reggie: "Wir sind nicht gut darin, Core-Spiele zu entwickeln"

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"Wir wissen, dass wir großartige Spiele für die jüngere Zielgruppe entwickeln. Wir wissen auch, dass wir großartige Spiele für Casual-Spieler entwickeln. Wir wollen aber ebenfalls Spiele für jene Zielgruppe, die Zelda und Metroid liebt und BioShock 2 spielen möchte. Wir müssen gestehen, dass wir keine solchen Inhalte entwickeln und auch nicht besonders gut darin sind. Da wir solche Spiele auf unserer Plattform haben möchten, müssen wir uns mit den Entwicklern zusammensetzen und sie dazu ermutigen, für uns zu entwickeln.", so Reggie.

Auf die Frage hin, wie man die Entwickler denn überzeugen möchte für Wii zu entwickeln, erklärte er: "Entwickler lieben es, technisch aufwendige und grafisch beeindruckende Spiele zu entwickeln, doch nicht immer verkaufen sich diese Spiele auf anderen Plattformen gut, um profitabel zu sein. Schaut euch die aktuellen Verkaufsresultate an. Ich weiß nicht, wieviel in die Entwicklung von Dante's Inferno und BioShock 2 investiert wurde, doch wenn das bisherige Verkaufs-Niveau das höchste in einem Monat darstellt und es schnell fällt, dann werden die Investitionen nicht eingespielt."