Das Unternehmen Nintendo macht nach Aussagen von Reggie Fils-Aime das, was es möchte und lässt sich von Petitionen nicht bzw. nur sehr gering beeinflussen.

Eine 3DS-Version von Majora's Mask schloss Nintendo bislang nie aus.

Gegenüber Siliconera sprach er dabei Fan-Aktionen wie Operation Moonfall oder auch Operation Rainfall an, mit denen Fans Nintendo dazu bringen wollten, etwa Zelda: Majora's Mask auf den Nintendo 3DS zu bringen oder Xenoblade Chronicles, The Last Story und Pandora's Tower im Westen zu veröffentlichen.

Aber derartige Kampagnen hätten keinen Einfluss auf das, was man tue, auch wenn man sich diese natürlich anschaue und sich deren bewusst sei. Reggie selbst wollte Xenoblade im Westen sehen, doch man fragte sich, wie viel Arbeit für die Lokalisierung nötig wäre, wie viele Spiele man verkaufen und wie viel Geld man verdienen würde.

Man habe intern über dieses Thema genau zu dem Zeitpunkt geredet, als Operation Rainfall aktuell war. Man wusste also, dass es ein gewisses Interesse gab, doch man musste eine finanzielle Grundlage dafür sicherstellen.

Reggies Job sei es, sicherzustellen, dass Nintendos Geschäft vorankomme. Man sei sich also der Dinge bewusst, die aktuell so passieren, aber man müsse letztendlich das tun, was für das Unternehmen das Beste ist. Schließlich wisse man, dass 100.000 Unterschriften nicht direkt auch 100.000 Verkäufe sind.