Aufgrund der R4 Speicherkarte und ähnlichen Geräten, gingen die Verkäufe von Nintendo DS Spielen in Europa um rund 50% zurück und erzeugen Verluste in Milliardenhöhe.

Nintendo DS - Raubkopierer sorgen für Verkaufseinbruch von 50%

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuNintendo
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 69/701/70
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Diese Karten erlauben es, den Kopierschutz des Nintendo DS zu umgehen und dadurch unter anderem Raubkopien zu spielen. Zwar handelt es sich hier um ein weltweites Problem, doch anscheinend ist Nintendo in Europa am stärksten betroffen.

Während in den USA die Verkäufe um lediglich 11% und in Japan nur um 7% gefallen sind, seien es in Europa etwa 50%. Im Juni 2009 hatet Nintendo zehn Webseiten beobachtet, um die Anzahl von illegalen Downloads herauszufinden. Man kam am Ende auf 238 Millionen Downloads.

Rechnet man diese Zahlen mit den durchschnittlichen Verkaufspreisen zusammen, kommt man auf einen Verlust von über 1 Billionen Yen (~8 Milliarden Euro). Laut einer Studie ist in Europa vor allem Italien der Spitzenreiter bei illegalen Downloads, gefolgt von Spanien und Frankreich.

Im Januar sprach Satoru Iwata, Präsident von Nintendo, davon, dass man Raubkopien in Europa sowohl durch rechtliche als auch technische Schritte weiter bekämpfen will.

Vor allem in Japan geht Nintendo mit Händlern stark ins Gericht, die öffentlich solche Speicherkarten verkaufen.