Nintendo nannte weitere Details zur QOL-Initiative (Quality of Life), mit der man tiefer in den Gesundheitssektor vordringen möchte.

Nintendo - QOL-Sensor soll bei Schlafstörungen helfen

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Der Sensor wird offenbar auf den Nachttisch abgestellt.
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Dabei handelt es sich um eine neue Plattform, die sowohl Software als auch Hardware zusammenfasst. Eines dieser Geräte ist ein Sensor, der jedoch nicht getragen werden und auch nicht mit dem Körper in Berührung kommen muss. Der Sensor setzt auf Radiowellen und misst die Bewegungen des Anwenders, dessen Herzfrequenz, Atmung und Müdigkeit.

Die gewonnen Daten werden an Server zum Analysieren geschickt, wobei Nintendo noch nicht genauer darauf einging, was mit den Informationen geschieht.

Der Sensor lässt sich mit "Smart Devices" und sogar "Videospiel-Geräten" verbinden, was vermutlich der 3DS und die Wii U sein dürften. Auch sollen Dienste bezüglich Ernährung und Training angeboten werden.

Nintendo arbeitet für QOL mit dem US-Unternehmen ResMed zusammen, das sich auf medizinische Geräte bzw. Produkte zur Diagnose und Therapie schlafbezogener Atemstörungen spezialisiert hat.

Letztendlich will Nintendo mit dem Sensor, das im nächsten Geschäftsjahr (endet am 31. März 2016) auf den Markt kommen soll, Personen mit Schlafstörungen und Ermüdungserscheinungen helfen.

Gleichzeitig ist das der Vorstoß in eine neue Produktkategorie, die dem Traditionsunternehmen ein weiteres Standbein ermöglichen soll. Denn gerade das Spielegeschäft wird zunehmend schwieriger, was Nintendo zuletzt bei der Wii U merken musste.