Angesichts der Ergebnisse in den ersten neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres musste Nintendo die Erwartungen für das volle Jahr weiter zurückschrauben. Präsident Satoru Iwata äußerte sich außerdem zur Veröffentlichung der Wii U.

Nintendo - Prognostiziert höhere Verluste, Wii U zum Jahresende

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Der Wechselkurs ist für Nintendo nicht sonderlich vorteilhaft
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Mit einem Umsatz von 556 Milliarden Yen schließt Nintendo die ersten drei Geschäftsquartale ab, ein Rückgang von 31,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Erwartungen zum gesamten Jahr wurden auf 660 Mrd. Yen (von 790 Mrd. Yen) heruntergeschraubt.

Im Zeitraum entstand ein Nettoverlust von 48 Mrd. Yen (Vorjahr: 49 Mrd. Yen Gewinn), der zusammen mit dem letzten Quartal weiter sinken und auf 65 Mrd. Yen prognostiziert wird.

Hintergrund sind nicht nur die Preissenkungen von 3DS und Wii, vor allem der Wechselkursverlust durch den starken Yen macht Nintendo zu schaffen. In den neun Monaten wurden rund 78 Prozent des Umsatzes außerhalb Japans erzielt.

Der Nintendo 3DS durchbrach in dieser Zeit die Marke von insgesamt 15 Millionen verkauften Exemplaren, die DS-Familie kommt auf insgesamt 151 Mio. Verkäufe. Die Wii nähert sich mit 94,9 Mio. Stück einem weiteren Meilenstein, insgesamt sind Hardware- und Software-Verkäufe der Konsole jedoch rückgängig im Vergleich zum Vorjahr.

Während der Investorenkonferenz teilte Satoru Iwata noch mit, dass die Wii U zum Weihnachtsgeschäft in Europa, Japan, Australien und den Vereinigten Staaten erscheinen wird. Bislang stand nur fest, dass die neue Konsole noch in diesem Jahr irgendwann nach der E3 an den Start geht. Dort wird sie auch in ihrer finalen Form zu sehen sein.