Lootboxen sind ein Dorn in den Augen vieler Spieler. Die gesamte Kontroverse artete mit Star Wars: Battlefront 2 aus und wurde dann selbst von Behörden unter die Lupe genommen. Mittlerweile hat sich der Staub wieder ein wenig gelegt. In einem Interview sprach Nintendo of America Präsident, Reggie Fils-Aime, darüber, dass es immer noch Chancen auf gute Lootboxen gäbe.

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Lootboxen haben einen schlechten Ruf abbekommen“, so Fils-Aime im Interview mit Bloomberg. „Die Spielmechanik etwas zu kaufen, ohne zu wissen, was man bekommt, ist so alt wie Baseball-Sammelkarten. Was wir bei Nintendo glauben, ist, dass diese Spielemechanik des Kaufs ohne Hintergrundwissen über die Inhalte für den Käufer interessant sein kann. Aber nur so lang es nicht der einzige Weg ist, an diese Items heranzukommen. Das ist der Punkt, an dem viele Entwickler ihren Fehler machen. Für uns ist es eine von vielen Spielmechaniken, die wir nutzen, um die Spieler langfristig für das Spiel zu begeistern.“

Bald auch verstärkt auf der Switch?

Ein prominentes Beispiel, das nun auch auf der Nintendo Switch gelandet ist, dürfte Fortnite sein. Dort lassen sich auch ausschließlich kosmetische Items erwerben, die aber auch so durch ausdauerndes Spiel freigeschaltet werden können. Es wäre in Zukunft auch möglich, dass Nintendo selbst solche Lootboxen in ihre Spiele packt. Wie würdet ihr dazu stehen?