Wie Nintendo mitteilt, konnten im letzten Geschäftsquartal (April bis Juni) gerade einmal weltweit nur 160.000 Exemplare der Wii U verkauft werden. Von der Wii hingegen ließen sich 210.000 Stück (3,67 Mio. Spiele) absetzen.

Nintendo - Nur 160.000 'Wii U'-Konsolen weltweit im letzten Quartal verkauft

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Kommt am Ende doch die Preissenkung?
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Innerhalb des Quartals wurden zudem 1,03 Millionen Spiele für die Wii U verkauft. Eine Preissenkung der Konsole sieht Nintendo im Moment nicht vor, stattdessen hält man weiterhin an den kommenden Spielen fest, die das Blatt wenden sollen. Darüber hinaus wollen die Japaner mehr Marketing betreiben, um die Verkäufe anzukurbeln.

Erst vor wenigen Tagen kündigte die britische Supermarktkette Asda an, die Wii U aus dem Programm zu nehmen. Für Nintendo bleibt nun zu hoffen, dass das nicht zum Vorbild anderer Händler wird.

Retten konnte das Quartal unter anderem der 3DS, der Hits wie Animal Crossing: New Leaf (1,54 Millionen weltweit), Luigi's Mansion 2 (1,34 Millionen) und die Tomodachi Collection (1,39 Millionen Verkäufe in Japan) hervorbrachte. 1,4 Millionen 3DS-Geräte wurden verkauft (Vorjahr 1,86 Mio.). Vom DS wurden 60.000 Einheiten und 2,15 Millionen Spiele an die Zocker gebracht.

Somit belaufen sich die Quartalseinnahmen auf 81,5 Mrd. Yen (etwa 628 Mio. Euro), wobei Nintendo den Verlust operativ von 10,3 auf 4,9 Mrd. Yen (knapp 37,9 Mio. Euro) reduzieren konnte. Und durch die Wechselkursentwicklung liegt das Unternehmen in den schwarzen Zahlen. Der Nettogewinn liegt bei 8,6 Mrd. Yen (66,4 Mio. Euro), nachdem Nintendo im Vorjahresquartal noch einen Nettoverlust von 17,2 Mrd. Yen einfuhr.

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