Nintendos Reggie Fils-Aime rät Entwicklern, die den Gebrauchtspielen den Kampf angesagt haben, einfach bessere Spiele zu entwickeln. Daher sei Nintendo auch in der Lage, keine technologischen Schritte einzuleiten, die das Eintauschen beeinflussen.

Nintendo - Nintendos Gebrauchtspiele-DRM: Entwicklung besserer Spiele

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Nintendos Spiele erzielen auch als Gebrauchtspiele noch einen großen Wert - selbst nach Jahren.
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Zudem sei man zuversichtlich, dass die Kunden Nintendos Spiele nicht eintauschen wollen, da man großartige Inhalte erschaffe. Das habe natürlich Einfluss auf die jährlich erscheinenden Spiele sowie jene, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden.

Dennoch, die Wiederspielbarkeit der Nintendo-Spiele sei hoch, weshalb gebrauchte Titel des Unternehmens auch nach Jahren noch sehr gute Preise erzielen würden: "Der Kunde will weiterhin Mario Kart, New Super Mario Bros. oder auch Pikmin spielen. Daher werden Nintendo-Titel deutlich weniger häufig eingetauscht, als das durchschnittlich in der Industrie der Fall ist... wirklich deutlich weniger."

Laut Reggie Fils-Aime wäre dies eine natürliche Methode der Industrie, um Gebrauchtspiele zu unterbinden. Und etwas ändern wolle man diesbezüglich nicht: "Wir waren hier sehr deutlich. Wir verstehen, dass Gebrauchtspiele eine Möglichkeit für Kunden sind, ihre Spiele zu Geld zu machen."

Direkt vorher äußerte sich Shigeru Miyamoto zu Spielelizenzen, wonach man als Kunde Spiele für eine lange Zeit behalten wolle - und dazu gehören auch Spiele aus der eigenen Jugend, zu denen man immer wieder zurückkehren und sie neu erleben möchte.