Bei Nintendo muss sich etwas tun, nachdem das japanische Traditionsunternehmen gestern eine saftige Gewinnwarnung aussprach und mit herben Verlusten zu kämpfen hat.

Nintendo - Nintendo zieht neue Geschäftsstruktur in Betracht

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Nintendo ist gewillt, neue Wege zu gehen.
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Im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte Nintendos Satoru Iwata, dass man derzeit über eine neue Geschäftsstruktur nachdenke. Man wolle untersuchen, wie sich Smartphones und Co. nutzen lassen, um das eigene Geschäft anzukurbeln bzw. mehr Spieler zu erreichen.

Dabei betonte er aber, dass man nicht einfach ein Mario-Spiel auf Smartphones bringen möchte. Wie dieser Schritt in den Smartphone-Markt aussehen könnte, verriet Nintendo bereits im vergangenen Jahr.

Laut Reggie Fils-Aime wolle man die Geräte als Marketing-Werkzeuge einsetzen, um die eigenen Inhalte zu nutzen. Die Nutzer sollen also eine "kleine Kostprobe von Nintendo-Erlebnissen" erhalten, die die Spieler wiederum zur Nintendo-Hardware bringen, wo sie dann die "komplette Erfahrung" genießen können.

"Es wird größtenteils mehr Marketingaktivitäten-orientiert sein. Aber wir haben einige Dinge, wo es Gameplay-Elemente gibt - eine Bewegung, ein Schütteln, etwas, das an die komplette Erfahrung erinnert", hieß es vor einiger Zeit.

Natürlich reicht das noch lange nicht aus, um Nintendo wieder schwarze Zahlen schreiben zu lassen und die Verkäufe der Wii U anzukurbeln. Was Nintendo also genau für die Zukunft plant, wird wahrscheinlich schon Ende Januar in einer Aktionärsversammlung angesprochen.