Nachdem Philips im Mai dieses Jahres eine Patentklage gegen Nintendo einreichte und damit den Verkauf der beiden Wii-Konsolen sowie dazugehörige Peripheriegeräte stoppen wollte, legten beide Unternehmen den Patentstreit bei.

Nintendo - Nintendo und Philips legen Patentstreit bei

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Nintendo darf die Wii-Konsolen weiterhin verkaufen.
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Zu der Zeit meinte Philips, dass Nintendo gegen zwei Patente verstoßen würde, die etwas mit "interactive virtual modelling" und "human computer interaction" zu tun haben. Es ging also um die Möglichkeit, reale Bewegungen ins Virtuelle zu übertragen sowie um ein Interface, das mit einem Zeigegerät (Wiimote) bedient wird.

Kurz darauf gewann zwar Philips vor Gericht, doch Nintendo reichte Berufung ein. Jetzt konnten beide Unternehmen sich einigen. Daher zog Philips die Klagen in den Ländern Nordamerika, Deutschland, Großbritannien und Frankreich zurück.

Einigen konnte man sich auf eine Kreuzlizenzierung, wodurch Nintendo und Philips die Patente des jeweiligen anderen Unternehmens nutzen können. Das entweder mit einer einmaligen Zahlung oder aber ohne weitere Lizenzgebühren.

Folgende Geräte wollte Philips vom Markt nehmen lassen: Wii-Konsole, Wii Remote Plus Controller, Wii Remote Controller, Wii Nunchuk Controller, Wii MotionPlus, Wii Balance Board, 'Wii U'-Konsole, Wii U GamePad und Wii Mini.