Nintendos Damon Baker sprach mit Polygon über das Thema Early Access, das in diesen Tag besonders die Runde macht, und schloss eine solche Möglichkeit nicht aus.

Nintendo - Nintendo über Early Access und Virtual Console

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"Wir haben nichts anzukündigen, doch ich kann sagen, dass wir natürlich Optionen und Möglichkeiten prüfen. Alles ist möglich, Ich denke, der wichtigste Teil ist, dass wir uns dessen sehr bewusst sind und es uns definitiv ansehen", so Baker.

Wie er weiter erklärte, könnten sich durch Early Access einige Vorteile ergeben. Gleichzeitig sei es aber auch ein sehr sensibles Thema, da Nintendo nie Geld für etwas verlangen würde, das nicht vollständig realisiert wurde.

Bei Early Access ist es üblich, dass die Spieler ein Spiel erwerben können, welches sich noch in Entwicklung befindet. Der Vorteil: sie können es noch vor der Veröffentlichung der finalen Version spielen, wenn auch eingeschränkt, und den Entwicklern Feedback übermitteln. Erst kürzlich startete auch Microsoft auf der Xbox One ein solches Programm.

Unterdessen wurde Nintendo-Chef Satoru Iwata während eines Investoren-Treffens gefragt, warum der Konzern nicht all seine älteren Spiele via der Virtual Console zur Verfügung stellt.

Laut Iwata ist für die Veröffentlichung eines Spiels auf der Virtual Console ein gewisser Aufwand nötig: man muss es testen, diverse Arbeiten verrichten und auch prüfen, ob es möglicherweise zu Problemen in der heutigen Zeit kommen könnte.

Zudem sei die Virtual Console etwas, in das man nicht seine gesamten Bemühungen stecken wolle - stattdessen möchte man lieber neue Spiele entwickeln.