Während der Pressekonferenz für Anleger brachte Nintendo auch auch eine neue Geschäftsstrategie auf den Tisch, wie man seine Kunden dazu ermutigen könnte, mehr Spiele zu kaufen. So sollen die Spiele günstiger werden, je mehr man davon kaufe.

Nintendo - Neue Geschäftsstrategie: Je mehr Spiele man kauft, desto günstiger sollen sie werden

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Spiele wie Mario Kart 8 könnten mit der neuen Strategie günstiger werden
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Nintendo steht regelrecht mit dem Rücken zur Wand. Ein insgesamt enttäuschendes 2013 hat dem Unternehmen im laufenden Fiskaljahr ein dickes Minus beschert. Um vor allem auch die schlecht laufende Wii U wieder auf Vordermann zu bringen, hat Nintendo auf der Pressekonferenz für Anleger einige Strategien genannt.

Und eine weitere ist es, das Geschäftsmodell der Distribution zu verändern. Nintendos Präsident Satoru Iwata erklärte den Anwesenden, dass sich das Modell seit den Anfängen vor 30 Jahren eigentlich nicht verändert habe. Noch immer werden dedizierte Plattformen verkauft, für die man Software-Titel im Preisbereich zwischen 30 und 50 Dollar kaufen kann. Hierzulande eher zwischen 40 bis 70 Euro.

Nintendo habe eine neue Idee, eine neue Strategie, wie man aus diesem festgefahrenen Modell herauskäme, und gleichzeitig die Verbindung zu den Konsumenten verstärken könne: Durch flexible Preise. Nintendo habe erkannt, dass seine Kunden im Schnitt zwischen zwei und drei Titeln kaufen. Erfüllen diese Kunden gewisse Voraussetzungen, könnten sie die Spiele zu einem niedrigeren Preis erwerben. Zu diesen Voraussetzungen zählen nicht nur eine gewisse Zahl an getätigten Käufen, sondern auch eine gewisse Aktivität wie das Einladen von Freunden zum Spielen bestimmter Titel.

Nintendo erhoffe sich dadurch nicht nur höhere Software-Verkäufe, sondern auch positive Mund-zu-Mund-Propaganda, wodurch die Spiele in das Bewusstsein der Kunden gerückt werden können. Das wäre eine Win-Win-Situation für die Kunden als auch für die Software-Entwickler.