In der dritten Episode von Pachter Factor sprach Wedbush-Analyst Michael Pachter über Nintendos kommende NX-Plattform und betonte die Wichtigkeit von Third-Party-Unterstützung.

Hey, Fellow Babies! Pach is back. Ihr habt richtig gelesen. Seit Ende Oktober ist Wedbush-Analyst Michael Pachter wieder mit einer neuen Show am Start. Nachdem seine alte Sendung Pach Attack bei Gametrailers abgesetzt wurde, hat er nun bei SIFTD Games eine neue Show mit dem Titel Pachter Factor. Und in der neuen Ausgabe, die immer vorerst nur Premium-Abonnenten vorliegt, bevor sie später auch auf Youtube zu sehen ist, sprach Pachter über Nintendos kommende Plattform NX.

Nintendo NX: Kein Schnickschnack, bitte!

Seiner Meinung nach müsse sich Nintendo auf das Wesentliche konzentrieren. Kein Entwickler sei scharf auf innovative, aber dadurch auch komplizierte Features, die am Ende keiner nutzt. Und die Unterstützung durch Third-Party-Entwickler sei nun mal essentiell für einen Erfolg.

"Wenn Nintendo dasselbe Maß an Unterstützung für die NX erhält, wie es bei der Wii U der Fall war, ist die Plattform noch vor dem Launch dem Untergang geweiht", so Pachter. "Das ist wesentlich, wesentlich wichtiger als der preis. Wenn sie die Unterstützung von Third-Party-Entwicklern erhalten, wenn sie die Konsole so gestalten, dass jeder jedes Spiel portieren kann und die Mehrkosten, die eine Entwicklung für Xbox One, PS4 und NX betragen, bei 1-2 Millionen Dollar liegen, dann wird jedes Spiel auch für die NX erscheinen."

Anders dagegen, wenn sich Nintendo erneut dazu entscheide, einen eigenen, vermeintlich innovativen Weg zu gehen. Das sei bereits bei der Wii U schiefgelaufen. Das Wii U-GamePad wurde im Grunde nicht wirklich genutzt und dient selbst bei vielen Nintendo-eigenen Titeln höchstens als zweiter Bildschirm für Karten und / oder das Inventar. Sollte sich Nintendo auch bei NX dazu entscheiden, eine komplett andere Herangehensweise zu wählen, dann sei die NX ebenfalls von Beginn an tot.

"Je ähnlicher die Dinge so wie auf der PS4 oder auf der Xbox One laufen, desto besser, denke ich", so Pachters Einschätzung. "Und schlussendlich werden die Leute, die diese Konsole kaufen, über keine PS4 oder Xbox One verfügen. Oder die Leute haben bereits eine PS4 oder eine Xbox One und wollen auch Nintendo-Spiele spielen."

Nintendo-Plattform häufig nur Ergänzung

Damit liegt Pachter gar nicht mal so falsch, denn auch viele Spieler aus der Community haben nicht selten erwähnt, dass eine Nintendo-Konsole in ihrem Fall "nur" eine Ergänzung zum Spieleangebot sei, um auch die hervorragenden Nintendo-Titel spielen zu können, während man für andere Spiele einen PC und / oder eine Konsole von Sony oder Microsoft verwende.

Nintendos kommende NX-Plattform soll angeblich schon Ende 2016 erscheinen - mit innovativen Features.