Der Wii-Nachfolger (Codename: Project Café) wird Berichten zufolge auf eine Festplatte verzichten. Stattdessen wird ein recht kleiner Flash-Speicher verwendet. Das berichtet Kotaku, die sich auf eine Quelle beziehen, die mit der neuen Konsole schon vertraut ist.

Ohne (integrierte) Festplatte könnte man die neue Konsole natürlich etwas günstiger anbieten

Über 8 GB integrierten Flash-Speicher soll das System verfügen, was gegenüber den 512 MB der Wii einen großen Sprung darstellt. Für so manchen Download-Inhalt, wie man ihn derzeit auf PS3 und Xbox 360 findet, wäre aber nur wenig Platz. Das Call of Duty: Black Ops Escalation Pack wiegt beispielsweise bereits 960 MB.

Auch ganze Spiele aus einem Online-Store herunterzuladen, ist somit kaum möglich. Für Retro-Games wäre der Speicher hingegen mehr als ausreichend.

Natürlich könnte sich bis zur Veröffentlichung an den Spezifikationen noch einiges verändern. Außerdem ließe sich womöglich durch eine SDHC-Karte 32 GB mehr Speicher hinzufügen, was bereits bei der Wii möglich war.

Oder es handelt sich hierbei einfach nur um das Basis-Modell. Die Xbox 360 besitzt in diesem Fall zum Beispiel nur 4 GB internen Speicher, kann aber mit einer Festplatte erweitert werden.

Auf der E3 erfahren wir hoffentlich mehr zu den Hardware-Spezifikationen. Die Pressekonferenz von Nintendo findet am 7. Juni statt.