Dem Free2Play-Modell oder anderen Geschäftsmodellen, die nicht dem traditionellen Verkauf im Handel entsprechen, steht Nintendo offen gegenüber. Aber bei großen Marken wie Mario oder Pokémon sind diesbezüglich keine Experimente zu erwarten.

Nintendo - Keine Änderungen am Geschäftsmodell von Mario, Pokémon & Co. geplant

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In Japan ist das neue Animal Crossing bereits ein Renner.
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Nintendo-Chef Satoru Iwata erklärt in einem Interview, dass sich durch die digitale Distribution und Mikrotransaktionen neue Möglichkeiten ergeben, um Geld zu verdienen. Dem möchte Iwata nicht im Weg stehen, aber bei etablierten Nintendo-Produkten, mit denen Konsumenten vertraut sind und bei denen sie wissen, was sie für ihr Geld bekommen, würde er eher davon absehen. „Ich spreche nicht davon, die Verkaufsart von Mario oder Pokémon zu verändern“, stellt Iwata klar. Das bedeute jedoch nicht, dass man in diesem Fall nach dem Release nicht weitere Inhalte als DLC nachreichen könne, wie man es bei einigen Spielen bereits getan hat.

Wenn sich allerdings bei der Entwicklung komplett neuer Titel herausstellt, dass etwa das Free2Play-Modell zum Beispiel gut passen würde, könnte man diesem Weg durchaus folgen, so Iwata. Oder man mache etwas wie "Cheap-to-play" (günstig zu spielen).

Im Interview ist auch das neue Animal Crossing: New Leaf ein Thema, das zumindest in den ersten drei Verkaufswochen in Japan vor allem von Frauen zwischen 19 und 24 Jahren erworben wurde, was Iwata sehr überrascht hat. Das gilt auch für die Tatsache, dass das Spiel im eShop als Download über 500.000 Mal zum vollen Preis verkauft wurde.