Apples iPad und 3D-Gaming sind zwar zwei paar Schuhe, allerdings sollen beiden Technologien den Markt revolutionieren. Nintendos Satoru Iwata gab zu beiden Themen ein Statement ab. Für Iwata stellt das iPad einfach nur einen größeren iPod Touch dar. Auch ist er nicht sonderlich über den Tablet PC überrascht. Flau im Magen ist ihm also anscheinend nicht, obwohl Apple auch auf den Spielemarkt zielt.

Nintendo - Iwata zeigt dem iPad und 3D-Spielen die kalte Schulter

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Satoru Iwata hält von iPad und 3D-Gaming nichts.
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Ein weiteres Thema schnitt er mit 3D-Gaming an. Er selbst habe mit Filmen in 3D überhaupt kein Problem und er begrüßt Filme wie Avatar. Videospiele in 3D hält Iwata aber für den falschen Schritt. Besonders Sorgen macht er sich dabei um die Gesundheit und die Auswirkungen, wenn man mit der Brille mehrere Stunden spielt.

"Ich habe wirklich Zweifel daran, ob die Leute überhaupt Brillen tragen möchten, um ihre Spiele spielen zu können", so Iwata in einem Interview mit der New York Times. Nintendo versuchte übrigens bereits in den Neunzigern 3D zu etablieren. Der Virtual Boy zeigt Spiele in 3D mittels sich schwingender leicht versetzter Spiegel. Auch auf dem NES legte Nintendo einigen Spielen eine 3D-Brille mit dazu.

In dem Interview ging Iwata noch kurz auf die Gerüchte einer Wii HD und eines neuen DS mit Bewegungssteuerung ein: "Ich bezweifle, dass diese Features ausreichen würden, damit sich die Leute neue Geräte kaufen." Es scheint also, als hätte Nintendo mehr auf Lager.