Kürzlich kündigte Nintendo an, Vollpreisspiele des 3DS und der Wii U auch als Download anzubieten, die unverbindliche Preisempfehlung ändert sich gegenüber dem Retail-Produkt aber nicht. Nintendo-Präsident Satoru Iwata ging in der Fragerunde mit Investoren noch einmal etwas näher darauf ein.

Nintendo - Iwata über den fehlenden Preisunterschied zwischen Download- und Retail-Versionen

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Die Meinungen zum Verkaufspreis von digitalen Spieleversionen sind gespalten
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Werden Spiele als Download veröffentlicht, sparen sich Publisher natürlich Herstellungskosten und Käufer haben nicht mehr die Möglichkeit, ein Spiel weiterzuverkaufen oder einem Freund auszuleihen. Dass diese Versionen deshalb günstiger angeboten werden sollten, liegt für viele auf der Hand.

Nintendo ist der Meinung, dass digital verkaufte Software nicht weniger Wert ist, bringt es doch andere Vorteile mit sich. So könnte man etwa gleich mehrere Spiele in der Hardware mit sich herumtragen oder man müsse keine Discs mehr wechseln. Außerdem legen unterschiedliche Leute Wert auf unterschiedliche Dinge.

Iwata erklärt zudem, dass man sich über das Thema mit anderen Publishern unterhalten hat, und es dabei ebenfalls zu Meinungsverschiedenheiten gekommen ist. Manche glauben, dass digitale Versionen günstiger sein sollten, andere wiederum nicht. Nintendo habe sich nun entschieden und gehöre zu den Letzteren.

Da Händler auch selbst Download-Versionen verkaufen können (sei es in Form von Code-Karten oder einfach nur der Vergabe von Codes), können sie wie bei den verpackten Produkten den Preis selbst bestimmen. Was das im Endeffekt für Verbraucher bedeutet, wird sich mit der Veröffentlichung von New Super Mario Bros. 2 im August zeigen, dem ersten 3DS-Spiel, das gleichzeitig als Download- und Retail-Produkt erscheint.