Nintendo-Spiele auf Konkurrenz-Systemen wird es zumindest in absehbarer Zeit nicht geben. Wie Satoru Iwata erklärte, würde das nur eine kurzfristige Lösung darstellen und längerfristig keinen Gewinn bringen.

Auf lange Sicht gesehen lohne sich die Entwicklung von eigenen Spielen für andere Konsolen nicht, sodass man also auch nicht weiter darüber nachdenke. Weiter ins Detail ging er hier nicht.

Damit äußerte sich nun auch Iwata erstmals zu diesem Thema, nachdem unter anderem Ian Livingstone, Eidos-Präsident auf Lebenszeit, Nintendo diesen Schritt im Rahmen der weniger guten Verkäufe der Wii U vorschlug.

Denn würde Nintendo seine Marken nicht für andere Plattformen öffnen, würde eine ganze Generation junger Leute diese Spiele niemals konsumieren können. Aber Nintendo zeigte ohnehin noch keine Ambitionen, in diese Richtung zu gehen. 2011 sprach sich Iwata schon einmal dagegen aus.

Und Nintendos Charlie Scibetta sagte erst im Juni, dass die eigene Hardware perfekt mit der eigenen Software zusammenarbeite. Eigene Hardware sei der beste Weg, um Software zum Leben zu erwecken. Daher befinde man sich auch noch immer im Hardware-Geschäft.

Ähnliches hatte Iwata auch gegenüber CVG gesagt, wonach sich die Software- und Hardware-Teams im gleichen Gebäude befinden und so Hand in Hand arbeiten können. Und das seien Voraussetzungen, die Nintendo einzigartig machen.