Wie ein Manager von Nintendo kürzlich sagte, sendet der niedrige Preis von Handyspielen ein falsches Signal. Die iPhone- und Android-Spiele würden den Wert der Spiele in den Keller treiben.

Nintendo - Günstige iPhone- und Android-Spiele sind Nintendo ein Dorn im Auge

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Nieder mit den Billigspielen! Zumindest, wenn es nach Reggie Fils-Aime geht, denn der sieht sie als eine Bedrohung für die Spieleindustrie an.
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Reggie Fils-Aime, Präsident von Nindento Amerika, meinte, dass solche Apps, die in den App Stores der Handyplattformen zwischen 79 Cent und 6 Euro kosten, Nintendos eigene Handheld-Spiele, die meist zwischen 20 und 50 Euro kosten, in eine Schräglage versetzen.

„Ich denke im Moment, dass eins der größten Risiken in unserer Industrie heutzutage von diesen günstigen Spielen ausgeht, die aus Sicht des Konsumenten einfach nur Wegwerfartikel sind.

Angry Birds ist eine großartige Spielerfahrung, aber das ist nur ein Spiel verglichen mit Tausenden anderer, die für ein oder zwei Dollar zu haben sind. Ich denke, das erschafft eine Mentalität bei den Konsumenten, die dafür sorgt, dass sie glauben, ein Spiel sollte immer nur lediglich ein bis zwei Dollar kosten.

Ich denke, einige dieser Spiele sind bei einem Preis von einem bis zwei Dollar schon überteuert, aber das ist eine ganz andere Geschichte.“

Nintendo wird auch in Zukunft versuchen, seine Premium-Titel aus App Stores herauszuhalten. Die Spiele für den 3DS, der nächsten Monat offiziell an den Start geht, werden mit etwa 40 Euro pro Spiel zu Buche schlagen.

Apple ist Nintendo schon länger ein Dorn im Auge, zumal sich das iPhone - nicht zuletzt wegen seiner Spielefähigkeiten - extrem gut verkauft hat. Das ist immer noch kein Vergleich zu Nintendos Absatz, denn der Plattformerhersteller hat letztes Jahr etwa doppelt so viele Geräte verkauft wie Sony und Microsoft zusammen.

Dennoch ein Grund zur Sorge, zumal iPhone- und Android-Geräte mehr oder weniger Universalgeräte mit Spielekapazität sind und die Mobilkonsolen von Nintendo dezidiert zum Spielen gemacht wurden.