Nintendo beendet die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres mit höheren Verlusten als erwartet und senkt zusätzlich die Prognose für das Gesamtjahr. Ein Sorgenkind ist derzeit noch der Nintendo 3DS.

Nintendo - Gewinnprognosen zurückgeschraubt, 5,5 Mio. 'Wii U'-Verkäufe erwartet

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Der 3DS bleibt in Europa und Amerika noch hinter den Erwartungen zurück
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Denn zumindest außerhalb Japans konnte der Handheld die erwarteten Verkaufszahlen von Hardware und Software nicht erreichen. Zusätzlich sorgte der Wechselkurs wieder einmal für erhöhte Verluste.

Der Nettoverlust liegt damit nicht wie prognostiziert bei 20 Mrd. Yen (ca. 193 Mio. Euro), sondern 28 Mrd. Yen (ca. 270 Mio. Euro). Gegenüber dem Vorjahr (Verlust von 70 Mrd. Yen) haben sich die Zahlen jedoch deutlich verbessert.

Innerhalb der sechs Monate bis Ende September hat sich der Nintendo 3DS 5,06 Mio. Mal verkauft, die neue XL-Variante machte dabei 2,1 Mio. Stück aus. Insgesamt liegen die weltweiten Verkaufszahlen des 3DS somit bei 22,19 Mio. Exemplaren.

Von der Wii U, deren Produktion im Septemberquartal begonnen hat, erwartet Nintendo bis zum Ende des Geschäftsjahres im März 2013 5,5 Mio. Verkäufe, bei der Software wird mit 24. Mio. Stück gerechnet.

Für das laufende Jahr werden zwar nach wie vor schwarze Zahlen prognostiziert, vom bisher angenommenen Nettogewinn von 20 Mrd. Yen (ca. 193 Mio. Euro) geht man aber nicht mehr aus. Stattdessen rechnet der Konzern nur noch mit 6 Mrd. Yen (ca. 57 Mio. Euro).