Wie Nintendo bereits prognostiziert hatte, musste das Unternehmen das zum März 2012 beendete Geschäftsjahr mit Verlusten und einem deutlichen Umsatzrückgang abschließen. Die für den 3DS gesteckte Marke wurde jedoch nicht ganz erreicht.

Nintendo - Geschäftsjahr endet mit roten Zahlen, 3DS bleibt hinter Erwartungen zurück

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Im aktuellen Geschäftsjahr soll es wieder bergauf gehen
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Gegenüber dem Vorjahr ging der Umsatz um 36,2 Prozent auf 648 Mrd. Yen (ca. 6,07 Mrd. Euro) zurück. Der operative Verlust beläuft sich auf 37,3 Mrd. Yen (ca. 349 Mio. Euro), der Nettoverlust auf 43,2 Mrd. Yen (ca. 405 Mio. Euro), wobei dieses Ergebnis etwas besser ausfiel, als Nintendo ursprünglich angenommen hat.

Verantwortlich für die schlechten Zahlen ist nicht nur die Preisreduzierung des 3DS, sondern die anhaltenden Rückgänge bei den Verkäufen der Wii und DS-Familie. Zudem kam es allein durch den schlechten Wechselkurs zu Verlusten von 27,7 Mrd. Yen (ca. 255 Mio. Euro)

Die Hardware-Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück, der 3DS sollte auf 14 Mio. Einheiten kommen, erreichte aber „nur“ 13,53 Millionen. Zu Jahresbeginn, kurz nach dem EU/US-Release des Handhelds, wurde ursprünglich von 16 Mio. ausgegangen. Von der Wii wurden ebenfalls nicht die prognostizierten 10 Mio. Einheiten abgesetzt, sondern 9,84 Millionen.

Für das nächste Geschäftsjahr werden 3DS-Verkäufe von 18,5 Mio. und Wii/Wii-U-Verkäufe von 10,5 Mio. Stück erwartet. Außerdem ist die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geplant, allerdings noch nicht in den ersten sechs Monaten.