Nachdem Nintendo kürzlich eine Gewinnwarnung aussprach und betonte, künftig über neue Geschäftsstrukturen nachzudenken, tauchten nun die ersten möglichen Spezifikationen zweier kommender Nintendo-Konsolen im Internet auf.

Nintendo - Gerücht: Spezifikationen zu zwei neuen Nintendo-Konsolen

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Es ist wohl das unwahrscheinlichste Konsolen-Gerücht, das in den letzten Jahren hervorkam. Aber Nintendo ist bekanntlich immer für eine Überraschung gut.
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Das Ganze ist natürlich mit größter Vorsicht zu genießen, zumal das Unternehmen trotz der nicht ganz so rund laufenden Wii U ohnehin noch weit davon entfernt sein dürfte, eine neue Konsole auf den Markt zu bringen.

Das Magazin Nintendo News beruft sich dabei auf eine anonyme Quelle, die in der Vergangenheit bereits einige richtige Details zu Nintendos Hardware-Plänen genannt habe.

Demnach arbeitet Nintendo angeblich an der Heimkonsole mit dem Codenamen Fusion Terminal sowie einem Handheld namens Fusion DS. Die Spezifikationen lesen sich aber eher wie eine Wunschliste eines Nintendo-Fans und klingen zumindest zum jetzigen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich. Was für das Gerücht sprechen könnte: es existiert tatsächlich eine Webseite mit dem Begriff Fusion, die erst kürzlich von Nintendo neu aktiviert wurde.

Die Heimkonsole nutze eine extra für Nintendo entwickelte AMD-GPU namens Radeon HD RX 200, die ebenso viele Shader-Einheiten wie AMDs derzeit schnellste Single-GPU 290X besitzt: 2816 bei 960 MHz. Das wäre schon ziemlich ambitioniert. Die CPU hingegen komme von IBM mit Power-Architekur und acht Kernen (2.2 GHz, Shared 6 MB L4 cache), während dieser ein Co-Prozessor mit drei Kernen (1.24 GHz) zur Unterstützung zur Verfügung steht.

Als Arbeitsspeicher kommen 4 GB DDR4- und 2 GB DDR3-RAM zum Einsatz (insgesamt also 6 GB), wobei Nintendo angeblich sogar zwei Varianten der Konsole plane: eine mit 60 GB internem Flash-Speicher sowie eine Version ohne Laufwerk und mit 300 GB Speicher. Ansonsten sind auch Dinge wie Bluetooth v4.0 BLE, 2 USB 3.0 und Co. mit dabei. Darüber hinaus sollen auch 'Wii U'- und 3DS-Spiele gelesen werden können.

Beim Handheld werde eine ARM-GPU und eine AMD-CPU basierend auf Adreno 420 verbaut. So richtig zusammen passt das allerdings nicht, hat Adreno doch eher etwas mit den GPUs von Qualcomm zu tun. Der Speicher verfüge über eine Größe von 3 GB, wovon 1 GB für das Betriebssystem und 2 GB für Spiele reserviert sind. Die beiden Touchscreens laufen mit jeweils einer Auflösung von 960 x 640 Pixeln - der obere nutze Gorrila-Glas sowie ein magnetisches Cover.

Sehr unglaubwürdig wirkt auch, dass der Handheld mit einem teuren Fingerabdrucksensor ausgestattet sein soll. Ansonsten seien ein NFC-Reader, ein GPS-Modul, natürlich die herkömmlichen Buttons, ein SDHC-Slot für bis zu 126 GB große Speicherkarten, zwei Schiebepads mit haptischem Feedback, 16 GB interner Speicher, zwei stereoskopische Kameras (wohl für 3D-Bilder) und mehr mit an Bord.

All das klingt nicht gerade nach Nintendo, vor allem weil die Ausstattungen sehr kostenintensiv sind und auch die Konsole ohne Laufwerk (somit also für reine Downloads gedacht) nicht so recht ins Bild des japanischen Unternehmens passen will. Nicht ganz so unwahrscheinlich klingt aber zumindest der offensichtliche Hybrid-Ansatz, um Heimkonsole und Handheld mehr miteinander zu verbinden.