Wie die japanische Wirtschaftszeitung Business Journal berichtet, herrscht in Nintendos Führungsebene derzeit ein Streit.

Nintendo - Gerücht: Führungsebene will Iwata loswerden und auf Smartphone-Spiele setzen

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Satoru Iwata will Mario und Co. nicht auf Smartphones bringen.
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Denn Chef Satoru Iwata soll sich weigern, eigene Spiele bzw. Franchises (etwa Mario) auf Plattformen wie Smartphones zu bringen. Stattdessen hält er weiterhin an Nintendos Philosophie fest und daran, dass sich Nintendo-Spiele am besten auf Nintendo-Hardware spielen lassen.

Dass er sich nicht davon abbringen lässt, machte er in den vergangenen Monaten immer wieder deutlich, nachdem etwa Investoren diesen Schritt aufgrund der derzeit schlechten Lage des Konzerns forderten.

Und auch die Führungsebene will diesen Schritt gehen, kommt aber an Iwata nicht vorbei. Daher will diese ihn angeblich loswerden und ihn durch Hiroshi Yamauchis ältesten Sohn ersetzen. Yamauchi war über 50 Jahre lang Nintendos Präsident, bevor er 2002 von Iwata abgelöst wurde im Herbst letzten Jahres verstarb. Mit Yamauchi fehlt Iwata seitdem ein wichtiger Unterstützer.

Nintendo gab erst in der vergangenen Woche aktuelle Zahlen bekannt: im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbuchte man einen operativen Verlust von umgerechnet 68 Millionen Euro. Auch Mario Kart 8 konnte nicht aus den roten Zahlen helfen. Nintendo hofft aber nach wie vor auf kommende Spiele wie Super Smash Bros. 3DS/Wii U, Bayonetta 2, Hyrule Warriors und den Amiibo-Figuren.