Nintendo veröffentlichte die Geschäftszahlen der letzten neun Monate und enthüllte, alleine im Weihnachtsgeschäft fast 2 Millionen 'Wii U'-Konsolen verkauft zu haben. Im Zeitraum von April bis September sah es richtig düster aus - weltweit wurden nur 460.000 Einheiten verkauft - insgesamt kommt man also auf 2,41 Millionen Stück. Geplant waren ursprünglich 9 Millionen verkaufte Konsolen.

Nintendo - Fast 2 Mio. Wii U an Weihnachten verkauft, über 8 Prozent Umsatzrückgang

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Bei Nintendo läuft es nicht gut - Satoru Iwata kürzt sein Gehalt.
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Immerhin konnte die Wii U in Japan das Vorjahresergebnis erreichen und sich 830.000 Mal verkaufen. In Amerika waren es 1,1 Millionen (im Vorjahr 1,32 Mio.), in Europa hingegen nur 480.000 Stück (Vorjahr 900.000).

Besonders der Softwareschub mit The Legend of Zelda: The Wind Waker HD, Wii Party U und Super Mario 3D World kurbelte die Verkäufe an - alle drei Titel konnten im Weihnachtsquartal die magische 1-Million-Marke knacken. Insgesamt wurden 15,96 Millionen Spiele an die User gebracht - im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung (11,69 Mio.).

Der 3DS war natürlich für Nintendo das beste Hardwaregeschäft, selbst wenn er ein wenig strauchelte. In den neun Monaten des Geschäftsjahres (endet im März) konnten 11,65 Millionen 3DS verkauft werden - alleine im Weihnachtsquartal waren es etwa 7,5 Millionen. Besonders der Start von Pokémon X und Pokémon Y beflügelte die Verkäufe - beide Spiele schafften es auf satte 11,61 Millionen Verkäufe. Animal Crossing: New Leaf kommt auf 2,79 Mio. (Amerika und Europa), Mario & Luigi: Dream Team Bros. auf 1,54 Mio. und The Legend Of Zelda: A Link Between Worlds auf1,85 Mio. Insgesamt wurden 57,25 Millionen Spiele weltweit verkauft - im Vorjahr waren es 39,56 Mio.

Der Nettogewinn von Nintendo beträgt im besagten Zeitraum umgerechnet knapp 72,2 Mio. Euro und schrumpfte damit um fast 30 Prozent. Die Japaner verbuchen einen operativen Verlust von 11,2 Millionen Euro. Der Umsatz liegt bei 3,54 Milliarden Euro - 68,1 Prozent davon fallen auf die internationalen Märkte zurück. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz um 8,1 Prozent zurück.

Wie Nintendo-Präsident Satoru Iwata verkündete, kürzt er im Zuge dessen sein Gehalt um 50 Prozent. Vertrauen will Nintendo nun etwa mit Aktienrückkauf schaffen.